<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315</id><updated>2011-07-28T22:40:29.128+02:00</updated><title type='text'>oelzweige</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://oelzweige.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>428</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-9203774322358822744</id><published>2011-06-29T02:49:00.002+02:00</published><updated>2011-06-29T02:52:19.063+02:00</updated><title type='text'>30. Juni: Diener Gottes P. Wilhelm Janauschek</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-NWbWzoy_uZ0/Tgp3NykHbYI/AAAAAAAAAko/yVuZzQpKggA/s1600/Wilhelm%2BJanauschek.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 244px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NWbWzoy_uZ0/Tgp3NykHbYI/AAAAAAAAAko/yVuZzQpKggA/s320/Wilhelm%2BJanauschek.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5623438163520744834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Redemptoristen gedenken am 30. Juni des 105. Sterbegedenktages des Ehrwürdigen Dieners Gottes P. Wilhelm Janauschek, der in der Kirche Maria am Gestade in Wien seine letzte Ruhestätte hat. Dort wird am 3. Juli anlässlich der 11. Stadtwallfahrt um 9.30 Uhr dieses herausragenden Ordensmannes und Seelsorgers gedacht. Nach wie vor gibt es viele Menschen, welche den Diener Gottes in ihren Anliegen um Fürsprache bitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ausklingende Junimonat hat es für die Redemptoristen jedes Jahr in sich. Nicht nur, dass diese Zeit noch eine ganze Reihe an Arbeiten mit sich bringt, welche sich eben am Ende eines Arbeitsjahres ergeben. Doch diese Last teilen viele mit uns. Wir feiern in dieser Zeit jedoch auch einige wichtige Gedenktage und Feste unserer Ordensgemeinschaft, die sich Ende Juni dicht aneinanderreihen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz dick ist in unseren Kalendern der 27. Juni unterstrichen. An diesem Tag ist das Fest der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe", ein besonderer Freudentag, weil unsere Kongregation Maria unter diesem Titel in besonderer Weise verehrt und weil sich in allen unseren Kirchen auch die entsprechende Ikone der "Mutter von der Immerwährenden Hilfe" befindet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon einen Tag später, am 28. Juni, gedenken wir vier seliggesprochenen Mitbrüdern aus der Ukraine: Mikolaj Tscharnezkij, Wasil Welitschkowskij, Sinowij Kowalik und Iwan Sjatik. Diese vier Redemptoristen - die ersten beiden waren auch Bischöfe - sind zwischen 1941 und 1973 durch das kommunistische Regime in verschiedener, aber jeweils sehr grausamer Weise ihres Lebens beraubt worden. Sie starben alle als Märtyrer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und am 30. Juni schließlich ist noch einmal der Gedenktag eines seliggesprochenen Redemptoristen, der allerdings in einer ganz anderen Zeit gelebt hat, nämlich im 18. Jahrhundert als Zeitgenosse unseres Ordensgründers Alfons von Liguori. Sein Name ist Gennaro Sarnelli. Er war einer der großen Sozialseelsorger seiner Zeit in Neapel und kümmerte sich in beeindruckender Weise um gesellschaftliche Randschichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 30. Juni erinnert uns aber zugleich an noch einen anderen Redemptoristen, der zwar noch nicht seliggesprochen ist, für den aber gleichwohl doch schon lange ein Seligsprechungsverfahren läuft: P. Wilhelm Janauschek. Der eifrige Missionar und einfühlsame Seelsorger starb an diesem Tag im Jahre 1926 an einer schweren Krebskrankheit. Schon zu Lebzeiten stand er im Rufe der Heiligkeit und bis heute kommen unzählig viele Menschen an sein Grab in Maria am Gestade, um durch seine Fürsprache Hilfe zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde ist das Seligsprechungsverfahren ziemlich weit fortgeschritten. Es fehlt aber vor allem noch ein überzeugendes Wunder. Wer immer von einer Gebetserhörung auf die Fürsprache von P. Wilhelm Janauschek zu berichten weiß, ist eingeladen, dies dem Vizepostulator mitzuteilen, am besten brieflich: P. Martin Leitgöb, Provinzialat der Redemptoristen, Salvatorgasse 12, 1010 Wien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-9203774322358822744?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9203774322358822744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9203774322358822744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/06/30-juni-diener-gottes-p-wilhelm.html' title='30. Juni: Diener Gottes P. Wilhelm Janauschek'/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-NWbWzoy_uZ0/Tgp3NykHbYI/AAAAAAAAAko/yVuZzQpKggA/s72-c/Wilhelm%2BJanauschek.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8904732153225653607</id><published>2011-05-30T22:30:00.004+02:00</published><updated>2011-05-30T22:37:05.062+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Rezension zu meinem Alfons-Buch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" hat in ihrer Ausgabe vom 29. Mai 2011 eine gut gelungene, informative &lt;a href="http://www.dersonntag.at/glaube/themen/0/articles/2011/05/25/a5437/detailinfo"&gt;Rezension zu meinem Buch "Alfons von Liguori&lt;/a&gt;. Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit" veröffentlicht. Autor der Rezension ist Stefan Kronthaler. Herzlichen Dank!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8904732153225653607?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8904732153225653607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8904732153225653607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/05/rezension-zu-meinem-alfons-buch-die.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-290152373099130387</id><published>2011-05-29T19:16:00.004+02:00</published><updated>2011-05-30T22:40:32.259+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tNjW7D1sWw0/TeKAMReT06I/AAAAAAAAAkI/MZoIvq-7V_Q/s1600/Noc%2Bkostelu_veitsdom.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-tNjW7D1sWw0/TeKAMReT06I/AAAAAAAAAkI/MZoIvq-7V_Q/s320/Noc%2Bkostelu_veitsdom.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612189033994376098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Noc kostelů“: „Lange Nacht der Kirchen“ in Prag&lt;br /&gt;Ein Erfahrungsbericht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht gekürzt erschienen auf der &lt;a href="http://www.erzdioezese-wien.at/content/topnachricht/articles/2011/05/30/a26052/"&gt;Homepage der Erzdiözese Wien&lt;/a&gt; und in der &lt;a href="http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/39592.html"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die „Lange Nacht der Kirchen“ konnte auch in Prag einen großen Erfolg verzeichnen. Ersten Schätzungen zufolge besuchten ca. 75 000 Menschen die verschiedenen Programmpunkte in der tschechischen Hauptstadt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Noci kostelů se zapisují do srdcí lidí“, das heißt übersetzt: „Die Nächte der Kirchen schreiben sich in die Herzen der Menschen ein“. Unter diesem Titel brachte die katholische tschechische Wochenzeitung „Katolický týdeník“ in ihrer Ausgabe vom 14.06.2011 einen Artikel, in dem die „Lange Nacht der Kirchen“ angekündigt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in Österreich, so fand auch in Prag und ganz Tschechien am Freitag, 27.05.2011, die „Lange Nacht der Kirchen“ statt. Mittlerweile ist es auch in Tschechien so, dass diese Aktion eine große öffentliche Aufmerksamkeit an sich zieht. Viele tschechische Zeitungen und Magazine haben in den Tagen vor der „Langen Nacht der Kirchen“ darüber berichtet. Auch diverse Radio- und Fernsehsender informierten. Und wer bewusst nach den Programmpunkten in den einzelnen Kirchen suchte, konnte dies wie in Österreich über eine eigene Homepage tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ganz Tschechien nahmen 921 Kirchen und Klöster an der „Langen Nacht der Kirchen“ teil, in Prag allein waren es 86. Viele Pfarr- und Klostergemeinden sowie die tschechischen Diözesen sehen die Aktion mittlerweile so, wie sie an ihrem Ursprungsort Wien gedacht war: nämlich als ein Angebot mit „niederer Schwelle“, das vielen suchenden oder kirchenfernen Menschen eine Möglichkeit bietet, Erfahrungen mit dem christlichen Glauben und den verschiedenen kirchlichen Gemeinschaften zu sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Es geht um die geistliche Dimension“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Miloš Szabo, Pfarrer im Prager Stadtteil Žižkov und Hauptkoordinator der „Langen Nacht der Kirchen“ in der Erzdiözese Prag, sagte im Vorfeld der „Langen Nacht“, es gehe bei dieser Aktion nicht einfach nur darum, architektonische Monumente zu ungewöhnlicher Tageszeit offenzuhalten, sondern die geistliche Dimension zu zeigen, welche die kirchlichen Gemeinden nach außen hin oftmals zu wenig betonen würden. Die „Lange Nacht der Kirchen“ solle gerade Menschen, die nicht regelmäßige Gottesdienstbesucher sind, positive Erfahrungen mit der Kirche vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in Österreich hatte die „Lange Nacht der Kirchen“ in Tschechien einen stark ausgeprägten ökumenischen Charakter. So waren in ihr nicht nur katholische, sondern auch evangelische, hussitische und orthodoxe Gotteshäuser geöffnet, wiewohl auch in Tschechien die Last der Organisation größtenteils von katholischer Seite getragen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem in den zahlreich mitwirkenden Pfarrgemeinden wird der Aktion ein hoher Bedeutungsgrad zugemessen. Dies zeigt nicht zuletzt eine kleine Episode, welche einige Tage vor der „Langen Nacht“ in einer etwas außerhalb des Prager Zentrums gelegenen Pfarrkirche erlebbar war. Am Ende eines frühabendlichen Wochentagsgottesdienstes wandte sich der zelebrierende Priester mit folgenden Worten an die Messbesucher: „Am Freitagabend erhalten wir Besuch, und ich möchte Sie ersuchen, uns bei der Vorbereitung darauf zu helfen. Wer nach der Messe Zeit hat, ist eingeladen, beim Saubermachen der Kirche zu helfen“. Der wohl beabsichtigte Nebeneffekt dieser Einladung war, die Gottesdienstbesucher auf die Bedeutung der „Langen Nacht der Kirchen“ hinzuweisen und ihnen auch selber den Besuch der von der Pfarrei organisierten Veranstaltungen schmackhaft zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Keine „Lange Nacht des Regens“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als in Wien musste man in Prag nicht unter den Einschränkungen einer „Langen Nacht des Regens“ leiden. Zwar war es auch in der tschechischen Hauptstadt am Übergang vom Abend zur Nacht regnerisch, doch gab es keine schweren Unwetter und ab etwa 20.00 Uhr hatten sich die Regenwolken fast gänzlich verzogen. Doch schon der Regen am Abend hielt viele Menschen nicht davon ab, sich auf den Weg von einer Kirche zur anderen zu machen. Wie in Wien, so stand auch in Prag ein kleines Programmbüchlein zur Verfügung, das den Besuchern der „Langen Nacht“ ein wichtiger Wegbegleiter war. Nicht wenige Menschen waren mit diesem Programmbüchlein auf den Straßen der Stadt zu sehen. Um die nötige Orientierung zu erleichtern, hatte man an die Besucher zusätzlich einen Stadtplan ausgeteilt, in dem die Kirchen genau eingezeichnet waren: ein äußerst nützliches Hilfsmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr gut organisiert war in den meisten Kirchen der tschechischen Hauptstadt der Empfang beim Kircheneingang. Dort erhielt man alle nötigen Informationen, vielfach waren auch Büchertische aufgebaut, nicht zuletzt waren Plakate aufgehängt, an denen die nächst gelegenen Kirchen angegeben waren. Fast in allen Kirchen konnte man sich in das eigene Programmheft den Stempel der jeweiligen Pfarrei oder des jeweiligen Klosters drücken lassen – eine nette Idee, die den Besuchern der „Langen Nacht“ am Ende ihres Weges einen Überblick über die von ihnen besuchten Kirchen gab und zugleich dem Programmheft ein wenig die Bedeutung eines Pilgerausweises gab. Gelegentlich war schon im Vorfeld unterstrichen worden, dass die „Lange Nacht der Kirchen“ eine moderne Form des Wallfahrens sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusätzlich zum Programm der einzelnen Kirchen bot man übrigens auch insgesamt acht Themenwege durch die Stadt bzw. sogar durch das Umland der Stadt an. So konnten sich die Besucher beispielsweise auf die Jakobskirchen der Stadt konzentrieren und damit ihren nächtlichen „Jakobsweg“ gehen. Sie konnten sich auf die Spuren des erst kürzlich verstorbenen Bildhauers Karel Stádník begeben oder vornehmlich den kirchlichen Zeugnissen der Romanik begegnen. Auch die evangelischen Kirchen waren durch einen eigenen Themenweg miteinander verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besuchermagnete, Höhepunkte, verborgene Orte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich gehörten die Kirchen des Stadtzentrums von Prag zu den am meisten besuchten während der „Langen Nacht“. So wurden etwa die Teynkirche am Altstädter Ring, die unmittelbar an der Karlsbrücke gelegene Salvatorkirche und die mächtige Nikolauskirche auf der Kleinseite regelrecht gestürmt. In ihnen waren zu den Spitzenzeiten sogar die Stehplätze beschränkt. Zu Gute kam diesen drei Kirchen, dass sie auf den stark strapazierten Touristenpfaden der Stadt liegen. So gehörten zu den Besuchern nicht nur Einheimische, sondern auch viele ausländische Gäste. In allen drei Kirchen wurden die Besucher freilich auch durch außergewöhnliche Programmpunkte in Bann genommen. So trat in der Teynkirche die renommierte Prager Chorvereinigung „Notre Dame“ auf. In der Salvatorkirche war eine spektakuläre Performance unter dem Motto „Licht, Schatten, Bild und Klang“ zu sehen. Und in der mächtigen barocken Nikolauskirche, wo einst Mozart die Orgel spielte, weckte die „Königin der Instrumente“ mit teils stürmischen, teils sensiblen Klängen das Interesse der Besucher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund seiner Lage war der Veitsdom am Hradschin, anders als in Wien der Stephansdom, nicht der natürliche Mittelpunkt der „Langen Nacht der Kirchen“ in Prag. Über Besuchermangel musste man sich dennoch nicht beklagen. Dort wurden unter anderem eine Lesung literarischer Texte und ein Konzert des „Kollegium Marianum“ angeboten. Vor Mitternacht feierte der Prager Erzbischof Dominik Duka im Veitsdom eine nächtliche Segensandacht. Duka war übrigens während der vorhergehenden Stunden durch die Stadt unterwegs gewesen und hatte unter anderem die Dominikanerkirche und die Teynkirche besucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in vielen anderen Städten punktete die „Lange Nacht der Kirchen“ in Prag auch dadurch, dass Gebäude zugänglich waren, die ansonsten kaum geöffnet sind. Dazu zählten auch manche Kirchen, die – obwohl im Zentrum der Stadt – oftmals verschlossen sind. So konnte man beispielsweise in der Prager Neustadt die von der deutschen katholischen Gemeinde benützte Kirche „Svatý Jan na Skalce“ oder die griechisch-katholische Dreifaltigkeitskirche besichtigen. Auch mehrere der berühmten Prager romanischen Rotunden waren geöffnet. Anziehend für viele waren nicht zuletzt auch Räumlichkeiten hinter oder neben den Kirchen, vor allem wenn es sich um Klostergebäude handelte. So waren beispielsweise die Kreuzgänge der Dominikanerklosters und des Augustinerklosters gut besucht. In letzterem weckte übrigens ein Informationsstand über liturgische Utensilien – vom Messgewand bis zum Messwein – das Interesse vieler Teilnehmer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-290152373099130387?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/290152373099130387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/290152373099130387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/05/noc-kostelu-lange-nacht-der-kirchen-in.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tNjW7D1sWw0/TeKAMReT06I/AAAAAAAAAkI/MZoIvq-7V_Q/s72-c/Noc%2Bkostelu_veitsdom.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7795480728098474918</id><published>2011-05-17T15:47:00.003+02:00</published><updated>2011-05-17T16:00:46.024+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Pilger- und Kulturreise nach Rom&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;23.09.2011-30.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rom ist immer eine Reise wert! Seit Jahrhunderten machen sich Menschen auf den Weg, um die Ewige Stadt zu besuchen. Die Pilgerzahlen sind in den letzten Jahren noch angestiegen. Faszinierend sind an Rom die vielen Zeugnisse zur Geschichte des &lt;br /&gt;Christentums und der Kirche. Daneben ist aber Rom schlicht und einfach auch eine wunderschöne Stadt, die immer neu entdeckt werden kann. Unsere Pilger- und Kulturreise nach Rom soll eine religiöse und kulturelle Entdeckungsfahrt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.Tag, FR 23.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Anreise aus dem Raum Horn/Eggenburg – Wien - Maria Schutz am&lt;br /&gt;Semmering,  wo die Pilgerreise mit einer Hl. Messe beginnt. An diesem Tag wollen wir bis Ravenna kommen. In dieser alten Stadt können wir erstmals italienisches Flair genießen. Unterkunft im ClassHotel Ravenna, mit Halbpension.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2.Tag, SA 24.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Von Ravenna aus geht die Reise weiter nach Loreto, einen der bekanntesten &lt;br /&gt;italienischen Wallfahrtsorte, von dem sich ein wunderschönes Panorama über das adriatische Meer ergibt. Abends beziehen wir für die nächsten 5 Tagen das Hotel, Ergife**** in Rom, Übernächtigung mit Halbpension.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Tag, SO 25.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir nehmen an der Sonntagsmesse in der deutschen Kirche im Vatikan teil. &lt;br /&gt;Anschließend Angelus-Gebet des Papstes am Petersplatz und Besichtigung des &lt;br /&gt;Petersdomes und seiner Umgebung. Besuch der Engelsburg.  &lt;br /&gt;Hotel Ergife**** in Rom mit Halbpension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Tag, MO 26.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im pulsierenden Zentrum von Rom besichtigen wir bedeutende Kirchen, ler-nen bekannte Plätze wie den Campo dei Fiori oder die Piazza Navona ken-nen und schauen uns berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Trevi-Brunnen und die Spanische Treppe an. Hotel Ergife**** in Rom mit Halbpension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Tag, DI 27.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Unser Weg führt uns zur berühmten Via Appia. Dort begegnen wir dem frühen Christentum, vor allem in der Calixtus-Katakombe (auch: Kallistus-Katakombe) und der Quo-vadis-Kirche. Besichtigung der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Hotel Ergife**** in Rom mit Halbpension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6.Tag, MI 28.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Hauptkirchen Lateran und Santa Maria Maggiore fehlen noch, wir besichtigen sie vormittags, außerdem die Kirche Sant´Alfonso mit dem Originalbild der „Mutter von der Immerwährenden Hilfe“. Nachmittags &lt;br /&gt;Ausflug nach Tivoli und Frascati. Hotel Ergife**** in Rom mit Halbpension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7. Tag, DO 29.09.2011&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Wir begeben uns wieder Richtung Norden. Dabei steht Pisa auf dem Pro-gramm, bekannt durch den Schiefen Turm. Wir erleben aber auch die beson-dere Atmosphäre einer toskanischen Stadt. Weiterfahrt nach Bologna, &lt;br /&gt;Übernachtung im Hotel Holiday Inn, mit Halbpension.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8. Tag, FR 30.09.2011&lt;/strong&gt;  &lt;br /&gt;Dieser Tag ist ganz der Heimreise gewidmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Reiseleitung und geistliche Reiseleitung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;P. Dr. Martin Leitgöb CSsR&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Preis inbegriffen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Fahrt im Komfortbus mit Bordservice, 7x Halbpension inkl. einem Getränk, in Hotels der guten Mittelklasse, Zimmer mit DU/WC.&lt;br /&gt;Eventuelle Eintritte – werden vor Ort kassiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arrangementpreis:&lt;/strong&gt; € 770,-- pro Person im DZ &lt;br /&gt;Einbettzimmerzuschlag: € 160,-- &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung:&lt;/strong&gt; Kochreisen, A-3580 Horn, Tel.: Tel.: 02982 / 3900&lt;a href="http://www.koch-busverkehr.at/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es sind noch ca. 10 Plätze frei!&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7795480728098474918?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7795480728098474918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7795480728098474918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/05/pilger-und-kulturreise-nach-rom-23.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-551660234028713574</id><published>2011-05-17T15:40:00.004+02:00</published><updated>2011-05-17T15:47:27.000+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-yiNya56PgRA/TdJ7yrQP91I/AAAAAAAAAkA/VpIfkwEQmOg/s1600/Cover_Geschenk%2Bder%2BFreiheit.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yiNya56PgRA/TdJ7yrQP91I/AAAAAAAAAkA/VpIfkwEQmOg/s320/Cover_Geschenk%2Bder%2BFreiheit.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607680596564244306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schriftenreihe "Spiritualität und Seelsorge" - neuer Band!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen der von den &lt;a href="http://www.redemptoristen.com"&gt;Redemptoristen&lt;/a&gt; herausgegebenen Buchreihe "Spiritualität und Erlösung" erschien nunmehr im &lt;a href="http://www.tyrolia.at/"&gt;Verlag Tyrolia&lt;/a&gt; der dritte Band &lt;strong&gt;"Das Geschenk der Freiheit. Christlicher Glaube und moralische Verantwortung"&lt;/strong&gt;. Autor dieses Bandes ist P. Dr. &lt;strong&gt;Josef Römelt&lt;/strong&gt;, Mitglied der Provinz St. Clemens und Professor für Moraltheologie in Erfurt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die beiden im vergangenen Herbst erschienen ersten Bände der Schriftenreihe "Spiritualität und Seelsorge" über den Ordensgründer der Redemptoristen, den h. Alfons von Liguori, und über das Kernthema redemptoristischer Spiritualität, nämlich die Erlösung, handelten, rückt der neue Band ein Grundmotiv der redemptoristischen Seelsorge in den Mittelpunkt: das befreite Menschsein im Lichte der von Gott geschenkten Erlösung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der von P. Dr. Josef Römelt verfasste Band wird im Programm des Tyrolia-Verlag folgendermaßen beschrieben: "Die Orientierung in Fragen der Ethik ist heute schwer geworden. Durch den gesellschaftlichen Pluralismus wird die Vielfalt der Einstellungen auch auf dem Feld der Moral bewusst. Der Glaube an Gott ist eine Hilfe, eine Antwort zu finden in der Frage danach, was Gewissen, moralische Normen und ethische Orientierung für die gegenwärtige Bewältigung des Lebens bedeuten können. Es wird im Horizont des Glaubens deutlich, dass die Freiheit nicht nur schwierig zu gestalten ist, sondern dass sie ein großes und wunderbares Geschenk ist." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Anfang ihrer Geschichte pflegt die Kongregation der Redemptoristen eine besondere Aufmerksamkeit für Fragen der Moraltheologie. Bereits der hl. Alfons von Liguori hat gewichtige  moraltheologische Werke verfasst, die lange Zeit Geltung hatten. Allerdings gilt es, die Fragen der kirchlichen und christlichen Moral vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeit immer wieder neu zu formulieren und für die Menschen der jeweiligen Gegenwart zu beantworten. Der nun erschienene Band unternimmt in gelungener Weise diesen Versuch und hat außerdem das Verdienst gut leserlich und allgemein verständlich zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Josef Römelt wurde 1957 in Wilhelmshaven geboren und trat 1977 in die Kongregation der Redemptoristen ein. 1987 erfolgte seine Promotion zum Dr. theol., 190 seine Habilitation im Fachb ereich Moraltheologie. Von 1992 an war er Profesor an der Ordenshochschule der Redemptoristen in Hennef/Sieg, ebenfalls von 1992 an Gastprofessor an der "Accademia Alfonsiana" in Rom und von 1993 n Gastprofessor an der römischen "Gregoriana". Seit 1995 hat er den Lehrstuh für Moraltheologie in Erfurth inne. Er ist Verfasser zahlreicher facheinschlägiger Werke, Aufsäte und Artikel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Band "Das Geschenk der Freiheit. Christlicher Glaube und moralische Verantwortung" ist ab sofort um 9,95 Euro über den allgemeinen Buchhandel erhältlich. Sobald wir die Auslieferung bewältigt haben, wird das Buch auch in unseren Klöstern zu erwerben sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reihe "Spiritualität und Seelsorge" wird von der Wiener und der Münchener Provinz der Redemptoristen gemeinsam verantwortet. Als Herausgeber fungieren P. Dr. Martin Leitgöb und P. Dr. Hans Schalk. Zielsetzung dieser Reihe ist es, Grundthema des Ordenscharismas der Redemptoristen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die einzelnen Bände von "Spiritualität und Seelsorge" erscheinen im Verlag Tyrolia und sind im Taschenbuchformat gehalten. Als nächster Band der Reihe wird im Herbst erscheinen "Mission in Europa? Auftag - Herausforderung - Risiko" aus der Feder der Wiener Pastoraltheologin Dr. Regina Polak, die seit vielen Jahren mit den Redemptoristen verbunden ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Josef Römelt, Das Geschenk der Freiheit. Christlicher Glaube und moralische Verantwortung; Reihe "Spiritualität und Seelsorge", Bd. 3; 120 Seiten; 180 mm x 120 mm; 2011; Tyrolia; ISBN 978-3-7022-3110-1.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hans Schalk, Erlöst leben. Die befreiende Botschaft Jesu; Reihe "Spiritualtät und Seelsorge", Bd. 2; 126 Seiten; 180 mm x 120 mm; 2010; Tyrolia; ISBN 978-3-7022-3098-2.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Martin Leitgöb, Alfons von Liguori. Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit; Reihe "Spiritualität und Seelsorge", Bd. 1; 120 Seiten; 180 mm x 120 mm; 2010; Tyrolia; ISBN 978-3-7022-3097-5.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-551660234028713574?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/551660234028713574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/551660234028713574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/05/schriftenreihe-spiritualitat-und.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-yiNya56PgRA/TdJ7yrQP91I/AAAAAAAAAkA/VpIfkwEQmOg/s72-c/Cover_Geschenk%2Bder%2BFreiheit.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4514053019529871796</id><published>2011-05-17T15:21:00.006+02:00</published><updated>2011-05-17T15:40:50.469+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hirtenbrief und Dialog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anmerkungen zum &lt;a href="http://www.erzdioezese-wien.at/download/hirtenbrief_2011.pdf"&gt;Hirtenbrief Kardinal Schönborns vom 15.Mai 2011&lt;/a&gt; aus der Sichtweise eines Kirchenhistorikers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, dem 15. Mai 2011, sollte bei allen Gottesdiensten in der Erzdiözese Wien die Kurzfassung des Hirtenbriefes von Erzbischof Kardinal Dr. Christoph Schönborn bezüglich der Weiterführung des Prozesses APG 2010 verlesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kardinal Schönborn greift mit dem Medium „Hirtenbrief“ auf ein traditionelles Mittel der Kommunikation zwischen dem Bischof und seinem Diözesanvolk zurück (vgl. zur Geschichte der Hirtenbriefe einige Stichpunkte ganz unten). Zugleich aber setzt er deutlich neue und zukunftsweisende Akzente im Umgang mit diesem Kommunikationsmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens fällt auf, dass dieser Hirtenbrief für die österliche Zeit – genauer für den Guten-Hirten-Sonntag – zur Verlesung ausgesandt wurde. Seit dem 18. Jahrhundert hat sich in den Diözesen des deutschsprachigen Raumes die Tradition von Fastenhirtenbriefen entwickelt. Diese Tradition wird bis in die Gegenwart von vielen Bischöfen praktiziert. Hirtenbriefe in anderen kirchlichen Jahreszeiten werden bis heute selten verfasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jüngste Hirtenbrief von Kardinal Schönborn signalisiert mit dem Datum seiner Verlesung österliche Dynamik und vorpfingstliche Hoffnung. Diese zeitliche Platzierung des Hirtenbriefes entspricht damit dem, was der Hirtenbrief als Grundanliegen inhaltlich transportiert. Zugleich zeigt die Verlesung am Guten-Hirten-Sonntag, dass sich der Verfasser des Hirtenbriefes seiner Hirtenaufgaben für die ihm anvertraute Erzdiözese in der Nachfolge des Guten Hirten Jesus Christus deutlich bewusst ist und das er diese Aufgabe auch bereit ist, tatkräftig in Anspruch zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Beobachtung: Die Praxis des Hirtenbriefschreibens hat sich in den Jahrhunderten, seitdem es das Medium „Hirtenbrief“ gibt, immer wieder verändert. Doch gab es auch starke Kontinuitätsmerkmale. Das Gros der Hirtenbriefe im 19. und 20. Jahrhundert hatte einen stark katechetisch-kerygmatischen Charakter. Bis in die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil waren die Hirtenbriefe zudem häufig durch einen ermahnenden, paränetischen Tonfall geprägt. Thematisch ging und geht es bis heute in Hirtenbriefen meist um Grundanliegen des christlichen Glaubens und Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hirtenbrief von Kardinal Schönborn ist dahingegen wichtigen Anliegen der Kirchenreform gewidmet: dem Miteinander-Kirche-Seins, dem Aufbau und der Stärkung christlicher Gemeinden, der Zukunftsfähigkeit der Katholischen Kirche in der Erzdiözese Wien und nicht zuletzt der Mission vor Ort in dieser Erzdiözese. Der Hirtenbrief will in großer Transparenz einen Entwicklungsweg der Erzdiözese voranbringen und auf diesem Weg zugleich einige Markierungspunkte setzen. Gegenüber der bisherigen Hirtenbrieftradition ist diese Themenstellung eine ziemliche Neuheit, die sich allerdings schon am Hirtenbrief von Kardinal Schönborn zur Eröffnung des Prozesses APG 2010 im Jahre 2009 gezeigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran schließt sich eine dritte Beobachtung an: Der Hirtenbrief vom 15. Mai 2011 sollte in den Gottesdiensten in einer Kurzform verlesen werden. Dazu bietet Kardinal Schönborn aber auch eine Langform an, die er für das Studium und die gemeinsame Reflexion in den verschiedensten kirchlichen und pfarrlichen Gremien, Gruppierungen und Runden empfiehlt. Es besteht auch die Einladung, Rückmeldungen zu diesem Text zu geben. Um dies zu ermöglichen, hält die Homepage von APG 2010 sogar eine &lt;a href="http://www.apg2010.at/kommentare/1/"&gt;entsprechende Vorrichtung&lt;/a&gt; zur digitalen Meinungskundgabe bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Medium „Hirtenbrief“ wird mit dieser Einladung von Kardinal Schönborn methodisch in markanter Weise neuinterpretiert. Ein solcher Hirtenbrief ist nicht der Ausdruck von „Einbahnkommunikation“ zwischen einem Bischof und seinen Diözesanen, sondern von einem dialogischen Kirchenverständnis geprägt. Ausdrücklich spricht Kardinal Schönborn die während der großen Diözesanversammlungen gemachten Erfahrungen mit dem „offenen Mikrofon“ an und wirbt dafür, diesen Stil im Einander-Sagen von Anliegen beizubehalten. Dem entspricht im Übrigen auch, wenn der Kardinal am Beginn seines Hirtenbriefes (Langfassung) relativ ausführlich seine eigenen Wahrnehmungen von den Diözesanversammlungen erzählt. Dies signalisiert, dass er sich als einen wahrnehmenden und zuhörenden Hirten versteht und dass er solcherart Wahrnehmung und Zuhören zu den wichtigsten Komponenten in seinem eigenen bischöflichen Selbstverständnis zählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt ist anzumerken, dass beide Versionen des Hirtenbriefes von Kardinal Schönborn in einer sprachlichen Form verfasst sind, die eingängig, verständlich, sensibel und in erfrischender Weise erbaulich ist. Sie lässt nicht den Gestus und das Pathos einer Rede „von oben herab“ erkennen, sondern legt den Eindruck nahe, dass sich der Verfasser auf Augenhöhe mit den Rezipienten seines Hirtenbriefes sieht. Die Langfassung des Hirtenbriefes wird zudem in einer modernen, freundlichen und ansprechenden Broschüre präsentiert. Dies ist vor dem Hintergrund der langen Hirtenbrieftradition in der Katholischen Kirche ebenfalls ziemlich neu.&lt;br /&gt;Es ist zu hoffen, dass das Dialogangebot des Kardinals auf den verschiedensten Ebenen und in den verschiedensten Bereichen der Erzdiözese nun tatsächlich wahrgenommen wird und dass es damit gelingt, die Apostelgeschichte für die heutige Situation der Kirche in gemeinsamer Verantwortung weiterzuschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stichpunkte zur Geschichte des Mediums „Hirtenbrief“:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Hirtenbriefe, wie wir sie heute kennen, wurden erst seit dem Konzil von Trient (1545-1563) in der Katholischen Kirche üblich, haben aber ihr Vorbild in der altkirchlichen Briefliteratur, deren maßgebliche Exponenten Paulus, Polykarp von Smyrna und Johannes Chrysostomus waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Das Konzil von Trient schärfte den Bischöfen die Hirtenaufgabe neu ein. Zudem hob es die Aufgabe der Predigt als eine der wesentlichen bischöflichen Amtspflichten hervor. Damit war die Praxis der Hirtenbriefe impulsartig angestoßen. Mit dem nicht lange zuvor erfundenen Buchdruck war zudem eine wesentliche Vorbedingung für die Verbreitung von Hirtenbriefen gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Einer der ersten großen Hirtenbriefschreiber war in der Zeit nach dem Konzil von Trient der hl. Carlo Borromeo als Bischof von Trient. Hirtenbriefe waren für ihn ein probates Mittel der Durchsetzung von diözesanen Bestimmungen im Sinne der nachtridentinischen Kirchenreform und damit der bischöflichen Leitungsaufgabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Eine größere Verbreitung fand das Medium „Hirtenbrief“ erst im 18. Jahrhundert. Vielfach widmeten sich die Bischöfe in ihren Schreiben Fragen der kirchlichen und religiösen Disziplin, der Liturgie, des Religionsunterrichts oder des kirchlichen Brauchtums. Oftmals hatten die Hirtenbriefe den Charakter von „Pastoralinstruktionen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Im 19. Jahrhundert erhielt das Medium „Hirtenbrief“ den Charakter von Lehr- und Mahnschreiben in Angelegenheiten des Glaubens, der Sitte, der Frömmigkeit und des gesellschaftlichen Lebens. Oftmals spiegelten diese Schreiben die scharfe Auseinandersetzung mit den der Kirche entgegengesetzten Strömungen, etwa Liberalismus, Sozialismus u.ä.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Im 20. Jahrhundert hatten die Hirtenbriefe vor allem in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als Mittel des Protestes bzw. der Leitung in schwieriger Zeit große Bedeutung. Ansonsten blieb der Charakter von Lehr- und Mahnschreiben erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Eine besondere Textsorte waren immer schon die sogenannten Antrittshirtenbriefe, mit denen sich neuernannte bzw. neugeweihte Bischöfe ihren Diözesen vorstellten und die Grundlinien ihres Aufgabenprogrammes umrissen. Als weitere besondere Form der Hirtenbriefe bildeten sich vor allem im 20. Jahrhundert gemeinsame Hirtenbriefe von Bischofskonferenzen heraus. Darin ging es häufig um Themen von gesellschaftlicher oder politischer Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Allgemein aber war die Bedeutung des Mediums „Hirtenbrief“ in den letzten Jahrzehnten mit den verschiedensten Möglichkeiten der kirchlichen Meinungsäußerung im Zeitalter der Massenkommunikation wie auch im Zusammenhang mit manch krisenhaften Phänomenen rund um das Bischofsamt stark im Abnehmen begriffen. Der Hirtenbrief von Kardinal Schönborn ist gerade vor dem Hintergrund dieses Bedeutungsverlustes bemerkenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Vgl. Martin Leitgöb, Vom Seelenhirten zum Wegführer. Sondierungen zum bischöflichen Selbstverständnis im 19. und 20. Jahrhundert. Die Antrittshirtenbriefe der Germanikerbischöfe (1837-1962), Rom-Freiburg-Wien (Verlag Herder) 2004, bes. 36-58.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4514053019529871796?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4514053019529871796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4514053019529871796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/05/hirtenbrief-und-dialog-anmerkungen-zum.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6684332051248979828</id><published>2011-03-22T16:43:00.004+01:00</published><updated>2011-03-22T16:51:52.975+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Buch über Alfons von Liguori&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3VfxM1te0wg/TYjEOYCmGDI/AAAAAAAAAj4/EeIeY5imVdI/s1600/Cover_Alfons%2Bvon%2BLiguori.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 214px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3VfxM1te0wg/TYjEOYCmGDI/AAAAAAAAAj4/EeIeY5imVdI/s320/Cover_Alfons%2Bvon%2BLiguori.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586931089003649074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Martin Leitgöb&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Alfons von Liguori. Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit&lt;/em&gt; (Spiritualität und Seelsorge 1), 120 Seiten, 9,95 Euro.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erhältlich im Buchhandel!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6684332051248979828?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6684332051248979828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6684332051248979828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2011/03/buch-uber-alfons-von-liguori-martin.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-3VfxM1te0wg/TYjEOYCmGDI/AAAAAAAAAj4/EeIeY5imVdI/s72-c/Cover_Alfons%2Bvon%2BLiguori.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2300288828018119765</id><published>2010-11-22T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-22T06:55:00.584+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Cäcilia: ein religiös musikalischer Mensch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wer singt, der betet doppelt", so hat der heilige Augustinus behauptet. Und ein altes Sprichwort sagt: "Wo man singt, da lass dich nieder. Böse Menschen kennen keine Lieder."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, das Singen hat eine tiefe Bedeutung, und zwar sowohl für unser Leben wie für unser Glauben. Durch das Singen schwingt sich unsere Seele in die Harmonie und den Wohlklang Gottes ein. Der Seele wachsen dadurch Flügel und das Leben wird leichter. Und durch das Singen können unsichtbare Brücken gebaut werden: Brücken zwischen Mensch und Mensch, aber auch und vor allem zwischen Mensch und Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag der hl. Cäcilia. Seit alter Zeit wird sie als Patronin des Gesangs und der Musik verehrt. Wir wissen nicht, in welcher Weise Cäcilia den Gesang gepflogen hat. Eines aber ist gewiss: Sie war ein religiös musikalischer Mensch. Und sie war dies in einer Zeit voller religiöser Unmusikalität, das heißt voller Gottferne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cäcilia ist als Märtyrerin gestorben. Märtyrer sein heißt: Zeuge sein. Cäcilia war und ist Zeugin dafür, dass die Harmonie Gottes uns erreichen will unddass wir berufen sind, an der Harmonie Gottes teilzuhaben. Daran kann uns nichts und niemand hindern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2300288828018119765?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2300288828018119765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2300288828018119765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_22.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-738115096324321370</id><published>2010-11-21T06:55:00.002+01:00</published><updated>2010-11-21T06:55:00.418+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Jerusalem: des Höchsten heilige Wohnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem", so steht es auf dem Kalenderblatt zum 21. November. Früher nannte man diesen Tag Mariä Opferung und gedachte dabei der Darstellung Mariens durch ihre Eltern im Tempel. Einer alten Überlieferung zufolge sah man Maria, bevor Gott mächtig in ihr Leben eintrat, als Jungfrau und Magd am Jerusalemer Tempel. Die Heilige Schrift berichtet uns davon allerdings nichts, und historisch wissen wir, dass es im Jerusalemer Tempel anders als in heidnischen Tempeln keine Tempeljungfrauen gab. Nichtsdestotrotz dürfen wir aber zwischen Maria und dem Tempel einen engen Zusammenhang sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria war und ist ein Tempel des Heiligen Geistes. In ihrem Herzen hat Gott Wohnung genommen. Und so ist sie mit ihrem ganzen menschlichen Sein zu einem Ort des Heiles, des Friedens und des Segens geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unsere Liebe Frau in Jerusalem" - wir sehen in Maria gewissermaßen das himmlische Jerusalem der Ewigkeit vorausgebildet und dürfen so erahnen, was uns dort erwartet: keine Stadt aus Steinen gebaut, sondern eine Stadt, die sich einzig und allein aus Menschen zusammenfügt - aus Menschen, die von Liebe und Gnade erfüllt sind. Und dieses Jerusalem wird des Höchsten heilige Wohnung sein, die Stätte ewiger Freude und immerwährender Dankbarkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-738115096324321370?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/738115096324321370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/738115096324321370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/jerusalem-des-hchsten-heilige-wohnung.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7218856917652032259</id><published>2010-11-19T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-19T06:55:00.281+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Elisabeth - eine große Unangepasste&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Leben fordert uns nicht selten Anpassung ab: Anpassung an den Ort, an den wir leben; Anpassung an unser soziales Umfeld; Anpassung an verschiedene Gebräuche und Gewohnheiten. Vielen Menschen stellt sich aber die Frage: Muss ich alles mitmachen? Muss ich mich immer bedingungslos fügen? Habe ich überhaupt keine Spielräume?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines ist gewiss: Ein Leben in der Nachfolge Jesu kann nicht ausschließlich in Anpassung und Konformität zum jeweiligen sozialen Umfeld gelebt werden. Jesus selbst hat nicht in allem angepasst und konform gelebt, ebensowenig seine Jünger und all die Heiligen, die wir verehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag der hl. Elisabeth. Sie war eine wahre Meisterin in der Kunst, sich nicht allem und jedem anzupassen. Als ungarische Königstochter bereits als Kind auf die thüringische Wartburg gekommen, wäre sie dem höfischen Zeremoniell verpflichtet gewesen. Die Beziehung zu ihrem Mann hätte alles andere als eine echte, leidenschaftliche Liebe sein sollen. Und natürlich wäre auch strenge Trennung angesagt gewesen zu all jenen, die nicht dem adeligen Stand entsprochen haben, besonders zu den Armen. Doch Elisabeth war Elisabeth. Sie war sie selbst. Sie ließ sich nicht pressen. Und so ist sie uns bis heute bekannt als eine große Liebende, als eine Fürsorgerin für Arme, als eine großartige Jüngerin Jesu Christi.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7218856917652032259?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7218856917652032259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7218856917652032259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_19.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3878721453760289552</id><published>2010-11-13T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-13T06:55:00.043+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Stanislaus Kostka: jugendliche Konsequenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Wiener Innenstadt gibt es an der Ecke Steindlgasse/Kurrentgasse, gleich hinter dem Judenplatz, ein barockes Haus, in dem sich eine Kapelle befindet, die ein wahres Kleinod sakraler Kunst ist. Selbst manchem guten Kenner der Geschichte Wiens ist dieses Haus samt seiner Kapelle unbekannt. Dennoch aber handelt es sich um einen wichtigen Punkt der sakralen Topographie der Innenstadt von Wien. Hier hat ein Heiliger gelebt. Sein Name ist wohl ebenso vielen unbekannt wie sein zeitweiliger Wohnsitz. Es handelt sich um den hl. Stanislaus Kostka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stanislaus Kostka wurde 1550 als Sohn einer einflussreichen polnischen Adelsfamilie geboren und ging zum Studium zusammen mit seinem Bruder nach Wien. Hier besuchte er die Schule der Jesuiten und bewohnte das besagte Haus. Mehr und mehr hatte er den Wunsch, selber Jesuit zu werden - gegen den Willen und den erbitterten Widerstand seiner Familie. In seinem Wunsch gestärkt wurde er durch zahlreiche Visionen, in denen er Jesus bzw. das Jesuskind sah. Über Dillingen bei Augsburg gelangte er schließlich nach Rom, wo er in das Jesuitennoviziat aufgenommen wurde, allerdings noch als Novize, kaum 18-jährig, starb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bewundere an Stanislaus Kostka die jugendliche Konsequenz, mit der er Christus im Ordensleben nahe sein wollte. In diesem Sinne kann man ihn wohl als einen großen Fürbitter für die Jugend von heute ansehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3878721453760289552?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3878721453760289552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3878721453760289552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_13.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1838231360103265174</id><published>2010-11-12T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-12T06:55:00.562+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Josaphat: für die eine und heilige Kirche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im sogenannten "Großen Glaubensbekenntnis" bekennen wir uns zur "einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche". Alle vier Eigenschaften der Kirche hängen miteinander zusammen. Man kann sie nicht voneinander trennen. Wenn eine Eigenschaft geschwächt ist, dann sind es auch die anderen. Deshalb ist es so wichtig, dass die verschieden Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften wieder zusammen finden. Denn wenn sie in Trennung voneinander existieren, ist auch die vollendete Heiligkeit der Kirche nicht ganz gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen, der sich für das Ziel der Einheit der Kirchen einsetzte, feiern wir heute als Tagesheiligen: den hl. Josaphat. Er warb im 17. Jahrhundert dafür, dass sich die orthodoxen Christen in seiner ukrainischen Heimat an die sogenannte "Uniierte Kirche" anschließen, d.h. einer Kirche, die unter der Leitung des Papstes steht, aber in vielen anderen Bereichen durchaus ihr orthodoxes Gesicht wahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Werben für die Einheit und damit auch für die Heiligkeit der Kirche bezahlte Josephat mit seinem Tod. Er wurde von orthodoxen Fanatikern erschlagen. Seine Vision war bei weitem nicht allen recht. Doch sie konnte auch nicht ausgerottet werden. Und so muss es auch heute ein Ziel ersten Ranges für uns sein, dass die Kirche eins ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1838231360103265174?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1838231360103265174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1838231360103265174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_12.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2135620175555139773</id><published>2010-11-11T06:55:00.002+01:00</published><updated>2010-11-11T06:55:00.321+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Martin: demütig in einem hohen Amt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war Mönch und Missionar. Unterwegs war er auf seinem Lebensweg quer durch das heutige Mitteleuropa, von Pannonien bis nach Gallien. Begonnen hat seine Laufbahn als Soldat, enden sollte sein irdischer Lauf im Amt des Bischofs - ein Amt, welches er wider Willen annahm. Die Legende sagt, dass Gänse daran schuld waren, weil sie durch ihr Schnattern den Ort verrieten, an dem er sich der bischöflichen Würde entziehen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist selbstverständlich vom hl. Martin, dessen Gedenktag die Kirche heute feiert. Wir alle kennen ihn als einen großen Heiligen der Nächstenliebe. Dies sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass er auch ein großer Heiliger der Gottes- bzw. der Christusliebe war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Christus hatte der hl. Martin eine solch hohe Ehrfurcht, auf ihn wollte er so sehr hinweisen, dass er gelegentlich bei feierlichen Gottesdiensten nicht auf dem bischöflichen Stuhl Platz nahm, sondern auf einem Melkschemel, den er daneben stellen ließ. Damit wollte der hl. Martin ganz sinnenfällig ausdrücken, dass der eigentliche Vorsteher eines jeden Gottesdienstes Christus selbst ist. Für den hl. Martin war es feste Gewissheit: Christus ist der Anführer und Vollender unseres Glaubens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2135620175555139773?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2135620175555139773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2135620175555139773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_11.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1955438074453201880</id><published>2010-11-09T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-09T06:55:00.598+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche feiert am heutigen Sonntag wie jedes Jahr am 9. November den Weihetag der Lateranbasilika in Rom. Dieses Fest mag oberflächlich betrachtet ungewöhnlich erscheinen. Warum feiern wir den Weihetag einer römischen Basilika? Und wenn schon, warum dann nicht das Kirchweihfest des Petersdomes? Ein Blick in die Kirchengeschichte schafft Hilfe: Die Lateranbasilika führt seit alter Zeit den Titel: "Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises". Es ist die älteste Papstkirche von Rom, gebaut noch vor dem Petersdom. Der Lateran und nicht der Vatikan war vom 4. bis zum 14. Jahrhundert die offizielle Residenz der Päpste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir das Kirchweihfest der Lateranbasilika feiern, dann mag uns das erinnern, dass wir als Gemeinde und auch als einzelne Christen in die Weite der Weltkirche eingegliedert sind und dass diese Weltkirche in Rom einen sammelnden Einheitspunkt besitzt. Für viele Besucher der Ewigen Stadt ist das Erlebnis der Weltkirche eine bleibende Erinnerung. Zum anderen erinnert uns das heutige Fest aber wie jeder Kirchweihtag auch daran, dass die Kirche aus lebendigen Steinen gebaut ist, die wir selber sind, und dass Gott sich dieses Gebäude zum Wohnort unter den Menschen ausgewählt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1955438074453201880?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1955438074453201880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1955438074453201880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/mutter-und-haupt-aller-kirchen-des.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2881085168481736507</id><published>2010-11-07T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-07T06:55:00.135+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Der hl. Willibrord und die Echternacher Springprozession&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser christliches Europa - soweit es noch christlich ist - beruht zu einem guten Teil auf den Grundlagen der irischen und angelsächsischen Mission des 6., 7. und 8. Jahrhunderts. Einer der wichtigsten Missionare von damals war der hl. Willibrord, der von England her auf das europäische Festland kam. Er missionierte vor allem bei den Friesen, war Bischof von Utrecht und gründete mehrere Klöster, darunter eines in Echternach im heutigen Luxemburg. Dort wurde er auch begraben. Bis heute wird er vor allem in den Niederlanden, in Luxemburg und am Niederrhein stark verehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Echternach findet jedes Jahr dem hl. Willibrord zu Ehren die sogenannte Springprozession statt. Tausende nehmen daran teil. Die Pilger bewegen sich bei dieser Prozession in der Weise vorwärts, dass sie einmal seitwärts nach links und dann wieder seitwärts nach rechts hüpfen. Sicher kommen sie dadurch nicht besonders schnell an ihr Ziel, nämlich an die Grabstätte des hl. Willibrord, aber sie kommen in Freude ans Ziel und vor allem: sie sind gemeinschaftlich miteinander verbunden. Das Springen passiert im gleichen Takt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können diese Echternacher Springprozession irgendwie als ein Bild für die pilgernde Kirche verstehen: nicht Einzelne preschen vor, keiner macht Bocksprünge, die Langsameren kommen mit, alles passiert in Freude und Gemeinschaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2881085168481736507?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2881085168481736507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2881085168481736507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/der-hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3089271062632682684</id><published>2010-11-06T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-06T06:55:00.356+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Leonhard: der von Ketten befreit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der heutige Tagesheilige, der heilige Leonhard, ist nicht nur als Patron für das Vieh und in besonderer Weise für die Pferde bekannt, er gilt auch als "Kettenheiliger". Er ist hiermit ein Patron und Helfer für all jene, die in Ketten liegen, in besonderer Weise also für die Gefangenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonhard soll im 6. Jahrhundert gelebt und durch den heiligen Bischof Remigius von Reims die Taufe empfangen haben. Er lebte als Einsiedler im Wald, predigte von seiner Zelle aus und heilte Kranke, die zu ihm kamen. Regelmäßig besuchte er Gefangene und erreichte für viele von ihnen die Freilassung. Später soll Leonhard ein Kloster gegründet haben und soll diesem Kloster als Abt vorgestanden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verweilen wir ein wenig bei der Gestalt des Kettenheiligen. Von welchen Ketten könnte der hl. Leonhard durch seine Fürsprache uns befreien? Vielleicht von den Ketten der Angst und der Sorge? Von den Ketten eines übergroßen Egoismus? Von den Ketten des Ausgeliefertseins an andere Menschen? Von den Ketten mancher schlechter Gewohnheiten, vielleicht sogar mancher Sucht? Ja, es gibt sie auch in unserem Leben - die Ketten. In der Regel sind sie unsichtbar. Manchmal wissen wir nicht einmal um sie oder sind uns ihrer nicht bewusst. Eines aber ist gewiss: Wenn wir uns im Glauben auf Gott hin öffnen, dürfen wir hoffen, dass solche Ketten mehr und mehr gesprengt werden. Und wir dürfen erfahren, was in einem alttestamentlichen Psalm wunderschön ausgedrückt ist: "Du führst mich hinaus ins Weite, du machst meine Finsternis hell."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3089271062632682684?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3089271062632682684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3089271062632682684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl_06.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2071652539500098508</id><published>2010-11-04T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-04T06:55:00.351+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Karl Borromäus: ein Musterbischof&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das II. Vatikanische Konzil hat mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sich die große Gemeinschaft der katholischen Kirche in den Ortskirchen verwirklicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ortskirche" - das ist die Kirche vor Ort, in besonderer Weise aber die kirchliche Gemeinschaft einer Diözese unter der Leitung eines Bischofs. Ohne die Erfahrung des kirchlichen Lebens in den Ortskirchen würde unserem Kirchenverständnis etwas Wesentliches fehlen. Der Bischof als Hirte einer Ortskirche spielt dabei eine wichtige Rolle. Er übt einen dreifachen Dienst aus: die Verkündigung des Wortes Gottes, die Heiligung des Volkes Gottes durch die Sakramente und schließlich die Leitung des Volkes Gottes durch das Bemühen um Einheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gedenken heute des hl. Karl Borromäus. Er war im 16. Jahrhundert Bischof von Mailand und als solcher ein vorbildlicher Hirte. Kein Weg zu den Gläubigen war ihm zu weit, kein Dienst an ihnen zu schwierig. Er sah sich in seinem Amt nicht zuletzt als eine "Vater der Armen", weil er wusste, dass sich Christus mit ihnen in besonderer Weise identifiziert und die Armen damit einen besonderen Schatz der Kirche darstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karl Borromäus war ein Musterbischof. Sein Gedenktag mag eine Erinnerung sein, die Bischöfe unserer Zeit in unseren Gebeten nicht zu vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2071652539500098508?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2071652539500098508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2071652539500098508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2556226198108274680</id><published>2010-11-03T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-11-03T06:55:00.356+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Frater Baptist Stöger - Redemptorist im Rufe der Heiligkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach Allerheiligen und Allerseelen gedenken die Redemptoristen der Wiener Provinz des 125. Todestages des Dieners Gottes Frater Baptist Stöger. Der Laienbruder aus dem Kloster Eggenburg starb 1883 im Rufe der Heiligkeit, seit 1898 ist für ihn ein Seligsprechungsprozess im Gange. Er wird nach wie vor von vielen Menschen um Fürsprache in persönlichen Nöten gebeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frater Baptist Stöger wurde am 4. Oktober 1810 in Enzersfeld bei Wien als Bauernsohn geboren. Schon als Kind und Jugendlicher dem Glauben und der Kirche stark zugeneigt, trat er 1836 in die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen ein. Nach einer Zeit der Vorbereitung im Redemptoristenkloster Wien-Weinhaus, begann er am 14. September 1836 sein Noviziat im Redemptoristenkloster zu Eggenburg. Dort legte er am 18. März 1840 die Ordensgelübde ab. Zeitlebens arbeitete Baptist Stöger vor allem im Klostergarten von Eggenburg. Er galt bereits zu seinen Lebzeiten innerhalb des Ordens, aber auch in der Stadt Eggenburg und deren Umgebung als ein außergewöhnlicher geistlicher Mensch in der Verbindung von Gebet und Arbeit und im demütigen Dienst an seiner Gemeinschaft sowie in der Hilfe für Menschen aus der Bevölkerung. In konsequenter Askese trug er vor allem gegen Lebensende seine schweren körperlichen und seelischen Leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5264178210870531682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/SQ4eMSVKFmI/AAAAAAAAAhw/3mDN3kzdm1w/s400/Baptist+Stoeger_Generalat_3.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Gebetserhörungen auf die Fürsprache von Frater Baptist Stöger bitte einsenden an: Provinzialat der Redemptoristen, Salvatorgasse 12, 1010 Wien, Kennwort "Baptist Stöger".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2556226198108274680?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2556226198108274680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2556226198108274680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/11/frater-baptist-stger-redemptorist-im.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/SQ4eMSVKFmI/AAAAAAAAAhw/3mDN3kzdm1w/s72-c/Baptist+Stoeger_Generalat_3.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1324120341313007520</id><published>2010-10-29T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-29T06:55:00.504+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Sel. Restituta Kafka: mündiges Christsein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir alle haben unsere Vorstellungen davon, wie Christen sein sollten und leben sollten. Viele meinen, dass zum Christsein das Bravsein irgendwie dazu gehöre: nur ja nicht zu sehr auffallen, nur ja nicht zu viel Selbstbewusstsein an den Tag legen, nur ja keine allzu lauten Töne von sich geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute gedenkt die Kirche, vor allem die Kirche in Österreich, einer seliggesprochenen Ordensschwester, die diesem Bild komplett widersprach: Sr. Restituta Kafka, die 1943 von den Nationalsozialisten umgebracht wurde. Sie war alles andere als eine brave, solide und stille Ordensfrau (berühmt geworden ist, dass ihr Lieblingsessen ein Gulasch mit einem Bier war). Manche ihrer Zeitgenossen nannten sie nicht Sr. Restituta, sondern Sr. Resoluta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mag sein, dass ihr unkonventionelles, selbstbewusstes und resolutes Auftreten mit ihrem schwierigen Beruf als OP-Schwester und den damit verbundenen Herausforderungen zusammenhing. Aber mehr noch hatte ihre ganze Wesensart mit ihrer tiefen Verwurzelung in Gott zu tun. Sie war felsenfest überzeugt: wenn ich auf der Seite Gottes stehe, dann stehe ich auf der richtigen Seite und dann darf ich auch offen sagen und tun, wovon ich überzeugt bin. Und so hat sich Sr. Restituta in dunkler Zeit vor allem für die unaufgebbare Menschenwürde eingesetzt. In großer innerer Freiheit vertrat sie öffentlich die Meinung, dass diese Würde keinem Menschen abgesprochen werden darf, ganz gleich, was die staatliche Ideologie zu diesem Thema meint. Dieser Einsatz hat ihr letzten Endes das Leben gekostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Erinnerung geblieben ist Sr. Restituta Kafka als eine mündige Christin im besten Sinn. Welch ein Vorbild!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1324120341313007520?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1324120341313007520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1324120341313007520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/sel.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1521214692144348954</id><published>2010-10-28T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-28T06:55:00.912+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Simon und hl. Judas Thaddäus:&lt;br /&gt;zwei Apostel im Hintergrund&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wir begehen heute das Fest der Apostel Simon und Judas Thaddäus. Beide stehen in der Schar der Apostel sozusagen nicht in der ersten Reihe. Und beide haben im Kreis der zwölf Apostel auch Namenskollegen, die weitaus berühmter sind. Bei Simon denken wir wohl alle zuerst an Simon Petrus, und bei Judas an Judas Iskariot, der Jesus verraten hat. Aber es gibt eben noch einen anderen Simon und einen anderen Judas. Wir wissen nicht, wie es diesen beiden Aposteln ergangenen ist, im Schatten anderer zu stehen. Aber ihr von anderen überschattetes Dasein macht sie durchaus sympathisch. Es ist, als ob sie uns sagen wollten: Man kann auch als Hintergrundperson Apostel sein und heilig werden, denn nicht auf die Bekanntheit kommt es an, sondern auf die treue und beharrliche Nachfolge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es gerade diese Rolle im Hintergrund, durch die besonders Judas Thaddäus zu einem der beliebtesten Fürsprecher des christlichen Volkes geworden ist. Er gilt seit vielen Jahrhunderten als Helfer in verzweifelten Anliegen. - So ist es oft mit Hintergrundpersonen: sie drängen sich nicht nach vorne, aber wenn die Not am größten ist, stehen sie bereitwillig zur Verfügung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1521214692144348954?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1521214692144348954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1521214692144348954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_28.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3937192673738403511</id><published>2010-10-24T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-24T06:55:00.330+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Antonius M. Claret: auf die Liebe kommt es an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Die wichtigste Tugend ist die Liebe. Ja, ich kann es nicht oft genug wiederholen: die Tugend, die ein apostolischer Arbeiter vor allen anderen notwendig hat, ist die Liebe. Er muss Gott lieben, die allerseligste Jungfrau und die Menschen. Hat er diese Liebe nicht, dann werden ihm all seine Fähigkeiten nicht helfen. Mit dieser Liebe aber und den gewöhnlichen Fähigkeiten wird er alles überwinden können."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Worte stammen von Antonius Maria Claret, dessen Gedenktag die Kirche heute begeht. Es ist ein beeindruckender Appell, der sich an alle Christen, besonders aber an die apostolischen Arbeiter, also an die Seelsorger und Missionare, richtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Worte des hl. Antonius Maria Claret erinnern an das berühmte Hohelied der Liebe, das sich im Ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther befindet: "Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke." - Wir kennen den Text.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antonius Maria Claret hat im 19. Jahrhundert eine Ordensgemeinschaft gegründet, die sich in besonderer Weise der Mission widmen sollte. Das Gelingen einer jeden kirchlichen Mission hängt sehr davon ab, ob man den richtigen Ton findet. Worin aber besteht dieser richtige Ton, der seinen Weg zu den Menschenherzen findet: er besteht in nichts anderem als der Liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3937192673738403511?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3937192673738403511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3937192673738403511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_24.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1033408407822431044</id><published>2010-10-23T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-23T06:55:00.400+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Johannes Kapestran: das innere Brennen für Gott&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hl. Johannes von Capestrano, Ordenspriester, Wanderprediger" steht auf dem heutigen Kalenderblatt. Für mich ist dieser Heiligengedenktag jedes Jahr ein besonderer, weiß ich doch seit meiner Schulzeit, dass der hl. Johannes von Capestrano oder Johannes Kapestran, wie wir sagen, auch in meiner Heimatstadt Eggenburg gepredigt hat. Es war für mich stets faszinierend zu wissen, dass eine der großen Heiligengestalten des 15. Jahrhunderts in meiner Heimat gewirkt hat, wenn auch nur kurz, aber dennoch effektvoll: der hl. Johannes Kapestran trat in Eggenburg wie in vielen anderen Städten als Bußprediger auf - und die damaligen Bürger taten Buße. Es wurde auf dem Stadtplatz ein großes Feuer entzündet, und in dieses Feuer wurden alle eitlen Dinge übergeben: feine Kleider, teurer Schmuck, Luxusgüter aller Art. Johannes Kapestran muss ein feuriger Prediger gewesen sein. Dies konnte er aber nur sein, weil er auch selbst, nämlich innerlich, gebrannt hat: für Gott und für Gottes Wort. Er war als brennender Mensch über vierzig Jahre lang auf den Straßen Europas unterwegs und versuchte Tag für Tag Menschen für Gott zu entzünden. Wie wohl wir auf seine Predigten reagiert hätten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1033408407822431044?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1033408407822431044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1033408407822431044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_23.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-769915243752318348</id><published>2010-10-21T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-21T06:55:00.482+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Ursula: über das irdische Leben hinaus-hoffen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute feiert die Kirche das Gedenken der hl. Ursula und ihrer Gefährtinen. Dieses Gedenken geht auf eine alte Inschrift in einer Kölner Kirche zurück, wonach an dem Ort, wo die Kirche erbaut worden war, mehrere Jungfrauen den Märtyrertod erlitten hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer die historischen Verhältnisse genau waren, wir blicken bei der hl. Ursula und ihren Gefährtinnen auf Frauen, die um der Liebe zu Christus willen alles aufgegeben und hergegeben haben, selbst das Teuerste, was ein Mensch hat, nämlich sein eigenes Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowohl die Jungfrauenschaft wie auch das Martyrium können nur dann in Bereitschaft angenommen werden, wenn sich jemand ein Leben nach diesem Leben erwartet - und wenn sich jemand von diesem anderen Leben unendlich viel mehr erhofft, als was das irdische Leben einem Menschen geben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, nicht jeder oder jede ist zur Ehelosigkeit um Christi willen berufen und schon gar nicht ist jeder zum Martyrium berufen. Eine Frage stellt sich am im Grunde einem jeden Menschen: Was erwarte und erhoffe ich mir vom ewigen Leben? Und bin ich bereit, mir von Gott dann alles schenken zu lassen? Manches von dem, was wir in diesem Leben für wichtig erachten, wird sich bei solchem Fragen in gesunder Weise relativieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-769915243752318348?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/769915243752318348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/769915243752318348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_21.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5081420476576415598</id><published>2010-10-20T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-20T06:55:00.752+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Wendelin: auf die Schöpfung achten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag eines der großen Patrone für den Bauernstand und für die Landwirtschaft, eines Heiligen, dem die Menschen in früheren Zeiten in besonderer Weise ihr Vieh anvertrau haben. Es handelt sich um den hl. Wendelin, der historisch im 6. Jahrhundert als Einsiedler in den Vogesen gelebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Einsiedler hatte Wendelin wohl einen besonderen Sensus dafür, dass der Mensch nicht nur in Beziehung zu anderen Menschen lebt, sondern dass auch die Beziehung zur Tierwelt und zur Natur wichtig ist. Ein Einsiedler hat ein waches Ohr und ein feines Gespür. Er weiß, dass Gott auch über die Schöpfung versucht, mit uns ins Gespräch zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt eine Ursache dafür, dass das Verhältnis zwischen Mensch und Natur heute aus dem Gleichgewicht gekommen ist, darin, dass das wache Ohr und das feine Gespür für die Stimme Gottes in der Schöpfung heute manchmal fehlt oder nicht ganz deutlich ausgeprägt ist. Man kann das Gehör und das Gespür allerdings auch trainieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir immer wieder einmal für einige Augenblicke aus unserem manchmal grauen Alltag hinaus, freuen wir uns an Pflanzen und Tieren, genießen wir Sonne und Regen, lauschen wir dem Wind, schließlich: öffnen wir unser Herz für den Geist des Herrn, der das All erfüllt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5081420476576415598?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5081420476576415598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5081420476576415598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_20.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1663358299621964779</id><published>2010-10-17T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-17T06:55:00.109+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Ignatius von Antiochien: Wohlklang sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nehmt die Melodie Gottes in euch auf!" Dieser Aufruf eines frühchristlichen Bischofs soll heute ganz bewusst an uns gerichtet sein. Wer die Melodie Gottes in sich aufnimmt, dessen Leib und Seele kommen ins Schwingen. Es wird innere Harmonie hervorgerufen, die auch nach außen hin ihre Folgen zeitigt. Das Leben wird eine gewisse Leichtigkeit bekommen, denn die Melodie Gottes ist nicht die Musik eines Schicksalsdramas, sondern sie gleicht wohl eher einem freudigen Liebeslied. "Nehmt die Melodie Gottes in euch auf" - das ist eine heilsame Aufforderung, mehr noch: eine wunderbare Einladung, der wir uns nicht verschließen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgesprochen hat diese Einladung, wie gesagt, ein frühchristliche Bischof, Ignatius von Antiochien, dessen Gedenktag die Kirche heute feiert. Er hat diese Einladung nicht nur an Einzelchristen gerichtet, sondern an die Gemeinschaft einer kirchlichen Gemeinde. Die Einheit einer Gemeinde verglich er mit den Saiten einer Zither. Die Saiten müssen zusammenklingen, sonst hätte die Melodie keinen Wohlklang. Auch dazu wollen wir uns einladen lassen: zur Harmonie untereinander, vor allem in unseren Gemeinschaften und Gemeinden. Und wir wollen Gott bitten, dass er die Zither nachstimmt, falls die Saiten nicht mehr gut zusammenklingen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1663358299621964779?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1663358299621964779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1663358299621964779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_17.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3741774613972085754</id><published>2010-10-16T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-16T06:55:00.489+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Gerhard Majella: "Der Herr meint es gut zu mir!"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen feiert heute den Gedenktag eines ihrer heiligen Mitbrüder, des heiligen Gerhard Majella.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerhard Majella stammte wie der hl. Alfons Maria von Liguori aus Süditalien, kam aber im Gegensatz zu Alfons aus eher ärmlichen Verhältnissen. Er erlernte zunächst den Schneiderberuf und trat 1749 in die Ordensgemeinschaft ein. Seiner Mutter hinterließ er einen Zettel, auf dem geschrieben stand: "Vado a farmi santo!" - "Ich gehe weg, um heilig zu werden!" Für Gerhard war klar, wie man heilig werden kann: durch den ausdrücklichen Vorsatz, Christus bestmöglich öhnlich zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Orden war Gerhard als Laienbruder tätig. Er verrichtete Dienste an der Pforte, in der Küche, im Garten und an vielen anderen Stellen. Allerdings hatte er auch eine starke seelsorgliche Begabung. Er war gesucht als geistlicher Berater und hatte schon zu Lebzeiten den Ruf, ein Wundertäter zu sein. Wie andere große Heilige hatte er die Gabe der Seelenschau und hat damit anderen Menschen auf ihrem persönlichen Weg zur Heiligkeit geholfen. Gerhard erlebte übernatürliche Schauungen, aber auch große seelische Dunkelheiten. Immer jedoch blieb er gelassen und fest in seinem Vertrauen auf Gott: "Der Herr meint es gut zu mir", pflegte er zu sagen. Wir sollten uns das ebenfalls gelegentlich in Erinnerung rufen: "Der Herr meint es gut zu mir!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3741774613972085754?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3741774613972085754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3741774613972085754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_16.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1454847598755743904</id><published>2010-10-15T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-15T06:55:00.439+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Theresa von Avila: Vertrauen und Gelassenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nichts soll dich verwirren,&lt;br /&gt;nichts dich erschrecken.&lt;br /&gt;Alles geht vorbei.&lt;br /&gt;Gott allein bleibt derselbe.&lt;br /&gt;Die Geduld erreicht alles.&lt;br /&gt;Wer Gott hat, dem fehlt nichts.&lt;br /&gt;Gott allein genügt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind Worte der hl. Theresa von Avila, deren Gedenktag die Kirche heute begeht. Wir erblicken in ihr eine faszinierende Ordensgründerin und eine große Mystikerin. Sie stand mit beiden Beinen am Boden dieser Welt und hatte doch ihr Herz im Himmel. Sie war eine Frau voll ungestümer Leidenschaft und dennoch offen und sensibel. Von ihr können wir vor allem zwei Eigenschaften lernen, die wir in unserem Leben immer wieder brauchen: das Vertrauen und die Gelassenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Gott allein genügt", so sagt Theresa von Avila. Wenn wir wissen, dass Gott in unserem Leben gegenwärtig ist, dann brauchen wir uns nicht so leicht von Sorgen quälen lassen. Und wenn sie uns dennoch quälen, dann können wir uns von Theresa sagen lassen: "Alles geht vorbei." Nichts auf dieser Welt hat Bestand, nicht einmal der scheinbar unüberwindlichste Stein auf unserem Lebensweg. Nur Gott hat Bestand. Er ist der Ewige. Und er ist zugleich unser innerstes Geheimnis. Warum also sollten wir verzweifeln?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1454847598755743904?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1454847598755743904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1454847598755743904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_15.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-165021376998819879</id><published>2010-10-14T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-10-14T06:55:00.663+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Callixtus: die Schönheit des Christseins&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Sklavenstand auf den Papstthron - mit diesen wenigen Worten ist der Lebenslauf des heutigen Tagesheiligen prägnant umrissen. Die Kirche begeht heute den Gedenktag des hl. Papstes Callixtus. Er war am Beginn des 3. Jahrhunderts Bischof von Rom und damit Nachfolger des hl. Petrus. Seine ursprüngliche Herkunft aus dem Sklavenstand erinnert an ein Wort des Apostels Paulus aus dem Brief an die Galater, wonach der Unterschied zwischen Sklaven und Freien nicht mehr zählt. Alle sind eins in Christus (Gal 3,28). Und die Einheit in Christus bringt wiederum Freiheit hervor. Aus diesem Grunde darf auch die Kirche von heute jede Form von unmenschlicher Abhängigkeit nicht akzeptieren. Jeder Mensch hat in Christus eine unverlierbare Würde. Etwas von dieser Würde drückt im übrigen auch der Name "Callixtus" aus. Er leitet sich ab von dem griechischen Wort "kallistos", der Schöne. In Christus und mit Christus zu sein, macht das Leben schön. das ist heute nicht anders als damals, in den Zeiten von Papst Callixtus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-165021376998819879?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/165021376998819879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/165021376998819879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl_14.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5222314056269054590</id><published>2010-10-09T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-09T06:55:00.541+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Dionysius: es geht dennoch weiter!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Er oder sie hat den Kopf verloren." Das ist ein geflügeltes Wort dafür, dass manch einer oder eine in einer Krisensituation nicht mehr aus noch ein weiß. Auf diese Art und Weise den Kopf verlieren - das kann uns allen passieren, denn das Leben fordert uns manches ab und stellt uns immer wieder einmal vor Situationen, die nicht leicht zu bewältigen sind. Was tun wir, wenn wir nahe dran sind, den Kopf zu verlieren oder ihn schon verloren haben? Haben wir das Vertrauen, dass es dennoch weitergeht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der heutige Tagesheilige kann uns dieses Vertrauen lehren. Es ist der hl. Dionysius, ein Märtyrer aus den ersten christlichen Jahrhunderten. Er hat nicht nur sprichwörtlich, sondern buchstäblich den Kopf verloren. Er wurde enthauptet. Die Legende besagt, dass er nach seiner Enthauptung den Kopf genommen habe und einfach weitergegangen sei. So wird er auch dargestellt: aufrecht, mit dem abgetrennten Kopf in Händen. Und der Kopf ist sogar mit einer Bischofsmitra bedeckt, denn Dionysius war der Überlieferung nach Bischof. Die Kirche zählt ihn zu den 14 Nothelfern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, dass Dionysius zu den Nothelfern gehört. Er kann uns wirklich in Notsituationen, also in Situationen, in denen wir geneigt sind, den Kopf zu verlieren, die Botschaft geben: "Es geht dennoch weiter!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5222314056269054590?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5222314056269054590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5222314056269054590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4497893817385938785</id><published>2010-10-04T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-04T06:55:00.486+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Franziskus: radikaler Lebensstil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie eine Sonne ging er in der Welt auf", so sagte der italienische Dichter Dante Alighieri überzeugt. Der, von dem die Rede ist, war der heilige Franziskus, Franz von Assisi. Andere haben ihn einen "zweiten Christus" genannt. Der arme Lebensstil des Franziskus, sein Loslassenkönnen und damit seine Kritik an einer Welt, die vom Haben und Besitzen lebt, vor allem aber seine bedingungslose Nachfolge in den Fußspuren Jesu - dies alles ist bis heute überzeugend geblieben. Deswegen lieben und verehren wir ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franziskus war einer, der radikal gelebt hat. "Radikal" kommt der Wortbedeutung nach vom lateinischen "radix", was so viel wie "Wurzel" heißt. Franz von Assisi ging in seinem Leben ganz an die Wurzel des Christseins. Er war in Gott verwurzelt - wie wir alle -, aber war sich auf eine besondere Weise dieser Verwurzelung bewusst. Dies gab ihm Kraft, Ausdauer, vor allem aber die nötige Liebe für seinen radikalen Lebensstil. Diese Kraft, diese Ausdauer und diese Liebe möge Gott auf die Fürsprache des heiligen Franziskus auch uns schenken: einem jeden einzelnen Christen und der Kirche als ganzer!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4497893817385938785?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4497893817385938785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4497893817385938785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/franziskus-radikaler-lebensstil-wie.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8301667571025680428</id><published>2010-10-02T15:00:00.001+02:00</published><updated>2010-10-02T15:00:04.215+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Schutzengelfest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/RwFP7umtgBI/AAAAAAAAABs/nxqQ3Hp-eQE/s1600-h/Himmel.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5116458539210866706" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/RwFP7umtgBI/AAAAAAAAABs/nxqQ3Hp-eQE/s200/Himmel.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;"Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen." (Basilius der Große)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte vor einigen Jahrzehnten zu denken gewagt, dass der Schutzengelglaube zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen Boom erlebt? Die Vorstellungen allerdings, was wir unter einem Engel zu verstehen haben, gehen weit auseinander, vor allem deshalb, weil sich die Esoterik des Themas bemächtigt hat und es nach Kräften fördert. "Unterscheidung der Geister" tut also not, im wahrsten Sinn des Wortes. Was lehrt die Kirche über die (Schutz-)Engel? Eine knappe und nüchterne Zusammenstellung anhand des "Weltkatechismus" (KKK 328-336):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Existenz von Engeln wird durch die Heilige Schrift und durch die kirchliche Überlieferung reichlich bezeugt. Es handelt sich um eine Glaubenswahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Engel sind geistige und körperlose Wesen, aber selbstverständlich von Gott geschaffen. Ihrer Grundbestimmung nach sind sie Diener und Boten Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Alle sichtbaren Geschöpfe werden von den Engeln als geistigen Geschöpfen an Vollkommenheit überragt. Als geistige Wesen haben die Engel Verstand und Willen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Christus ist das Zentrum der Engelswelt, einmal, weil die Engel wie alle anderen Geschöpfe "durch ihn und auf ihn hin" geschaffen sind (Kol 1,16), zum anderen, weil sie Boten seines Heilsplanes sind. Das Erdenleben Christi ist nach biblischem Zeugnis durch die Anbetung und den Dienst der Engel begleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bis Christus wiederkommt sind die Engel geheimnisvolle und mächtige Helfer im Leben der Kirche; ebenso vereint sich die Kirche mit ihnen in der Liturgie zur Anbetung Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Engel umgeben das Leben der Menschen schützend und fürbittend von seinem Anbeginn bis zum Tod.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8301667571025680428?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8301667571025680428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8301667571025680428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2007/10/schutzengelfest-einem-jeden-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/RwFP7umtgBI/AAAAAAAAABs/nxqQ3Hp-eQE/s72-c/Himmel.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8020250739704312767</id><published>2010-10-01T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-10-01T06:55:00.232+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Therese von Lisieux: das Geschenk der Rosen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Ich werde meinen Himmel damit verbringen, Gutes auf Erden zu tun." Nach meinem Tod werde ich Rosen regnen lassen."&lt;/em&gt; Diese Worte von Therese von Lisieux sind vielen vertraut. Wir feiern heute den Gedenktag von Therese und erbitten von ihr erneut das Geschenk der Rosen, die sie versprochen hat vom Himmel regnen zu lassen. Mögen diese Rosen vor allem auf jene fallen, die ihrer in besonderer Weise bedürfen: auf die Armen und Kranken, auf die Einsamen und Traurigen, auf alle, die unter dem Unfrieden im Großen und im Kleinen leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem heutigen Tag beginnt auch wieder der Rosenkranzmonat Oktober. Wenn es uns auch nicht wie den Heiligen möglich ist, Rosen vom Himmel her auf die Erde regnen zu lassen, so kann doch unser Gebet wie ein Rosenstrauch erblühen. Und wenn das Gebet in uns erblüht, dann wird auch unser ganzes Menschsein zu einer neuen Entfaltung kommen. Und es wird den Duft der Gnade verströmen, so wie Therese von Lisieux und viele andere Heilige ihn verströmten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8020250739704312767?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8020250739704312767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8020250739704312767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/10/therese-von-lisieux-das-geschenk-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4549965129259314065</id><published>2010-09-27T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-09-27T06:55:00.136+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Vinzenz von Paul: der Segen der Barmherzigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Barmherzigkeit ist das innerste Geheimnis Gottes." Dieser Satz stammt aus dem Munde des heutigen Tagesheiligen, des hl. Vinzenz von Paul (gest. 1660). Er hat diesen Satz der Kirche als Vermächtnis hinterlassen. Es ist ein lehrreicher und zugleich ein heilsamer Satz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur allzu leicht sind wir geneigt, auf die Barmherzigkeit Gottes zu vergessen - und zwar, was uns selbst betrifft. Wenn Vinzenz von Paul sagt, dass die Barmherzigkeit das innerste Wesen Gottes ist, dann ermutigt er uns, dass wir selber immer wieder neu in den Raum dieses Geheimnisses eintreten und darin Geborgenheit erfahren - eine Geborgenheit, die uns sonst nichts und niemand in der Welt zu geben vermag. Zugleich fordert uns der hl. Vinzenz aber auch auf, dass wir uns diese so zentrale Wesenseigenschaft Gottes auch selber zu eigen machen, sind wir doch als Menschen Ebenbilder Gottes. Er möchte, dass die Barmherzigkeit Gottes eine Grundtugend in der Begegnung der Menschen untereinander ist. Barmherzigkeit tut letztlich nicht nur denen gut, denen wir sie schenken. Nein, auch dem, der sie verschenkt, gereicht sie zum Wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal der hl. Vinzenz von Paul im O-Ton: "Kein Mensch ist im Guten stetiger und unbeirrbarer als der Milde und Gütige."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4549965129259314065?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4549965129259314065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4549965129259314065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/vinzenz-von-paul-der-segen-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2908887951371249771</id><published>2010-09-26T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-09-26T06:55:00.368+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/SNuJc-BVmkI/AAAAAAAAAho/WRqsnyTi41k/s1600-h/Kaspar+Stanggassinger.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5249940921408395842" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/SNuJc-BVmkI/AAAAAAAAAho/WRqsnyTi41k/s400/Kaspar+Stanggassinger.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Sel. Kaspar Stanggassinger: Tun, was der Tag verlangt&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen feiert heute einen ihrer zur Ehre der Altäre erhobenen Mitbrüder, den sel. Kaspar Stanggassinger. Sein Leben war kurz und ist bald erzählt. Dennoch birgt es Lehrreiches und Wissenswertes. Wie Terese von Lisieux, mit der er zeitgleich lebte, hat er den "kleinen Weg" christlicher Frömmigkeit gepflegt und ist durch die Gnade Gottes zu einem heiligmäßigen Leben geführt worden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Stanggassinger wurde am 12. Januar 1871 auf dem Unterkälberstein bei Berchtesgaden geboren. Nachdem in ihm schon früh der Wunsch nach dem Priesterberuf erwacht war, bereitete er sich am Priesterseminar von Freising auf dieses Ziel vor. Seine geistlichen Aufzeichnungen aus dieser Zeit lassen erkennen, dass er bereits damals in tiefer Innerlichkeit lebte und stets den Willen Gottes bis ins Kleinste zu erfüllen suchte. Gegen den Willen seines Vaters trat er 1892 in die Kongregation des Heiligsten Erlösers ein. Nach seiner Priesterweihe wurde er 1895 als Lehrer und Erzieher an das Internat der Redemptoristen in Dürrnberg bei Hallein berufen. Bald zeigten sich seine pädagogischen Talente. Auf der Grundlage des Vertrauens und mit einer hohen Achtung vor der Personwürde eines jeden Einzelnen erzog er die ihm anvertrauten Knaben zu lebensfrohen Menschen. Eine tiefe Verankerung im Geheimnis der heiligsten Eucharistie ließ ihn seine Aufgaben mit hingebungsvoller Liebe erfüllen. Wenige Tage nach seiner Ernennung zum Direktor des neu errichteten Juvenates von Gars am Inn starb er am 26. September 1899 in jungen Jahren an einem Blinddarmdurchbruch. Kaspar Stanggassinger wurde 1988 seliggesprochen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Leitspruch des sel. Kaspar lautete: "Tun, was der Tag verlangt!" Nach diesem Leitspruch bemühte er sich um die Heiligung seines Alltags. Ob das nicht auch ein Motto wäre, dass der begnadete Erzieher und Lehrer Stanggassinger uns Christen von heute beibringen könnte? Bitten wir ihn darum!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2908887951371249771?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2908887951371249771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2908887951371249771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/kaspar-stanggassinger-tun-was-der-tag.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_elIkSzQgULQ/SNuJc-BVmkI/AAAAAAAAAho/WRqsnyTi41k/s72-c/Kaspar+Stanggassinger.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6708284549167207096</id><published>2010-09-25T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-25T06:55:00.095+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Nikolaus von der Flüe: Loslösung vom Ich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"O mein Gott und mein Herr, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gebet stammt aus dem 15. Jahrhundert und wird dem hl. Nikolaus von der Flüe zugeschrieben, dessen Gedenktag die Kirche heute feiert. Was in diesem Gebet beschrieben wird, klingt aufs Erste schön und äußerst zielführend für das christliche Leben. Bei einem zweiten Hinhören müssen wir freilich erschrecken, denn die Frage drängt sich auf: Bin ich wirklich bereit, mich Gott ganz zu übergeben? Mir alles nehmen zu lassen, was mich an der Gemeinschaft mit ihm hindert? Sogar von meinem eigenen Ich Abstand zu nehmen und es in die Hände Gottes zu legen? Habe ich nicht zu starke Fesseln, die mich an die Dinge dieser Welt und zuletzt an mich selbst binden? Aus all diesen Gründen kann das Gebet des Bruder Klaus erschreckend auf uns wirken. Dennoch: es ist und bleibt ein wichtiges Gebet. Es ist ein Wegweiser für das christliche Leben. Jeder Wegweiser zeigt uns, dass wir immerhin auf dem Weg sind, aber eben noch nicht am Ziel angelangt. Deswegen: &lt;em&gt;"O mein Gott und mein Herr, nimm mich mir und gib mich ganz zuu eigen dir."&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6708284549167207096?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6708284549167207096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6708284549167207096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/nikolaus-von-der-fle-loslsung-vom-ich-o.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7780004160931530259</id><published>2010-09-24T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-24T06:55:00.890+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hll. Rupert und Virgil: Gottesverehrung und Kultur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In Salzburg war schon Hochkultur, da haben in Wien noch die Störche genistet." So hörte ich einmal einen Domherren aus Salzburg sagen. Im Prinzip hatte er recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute feiert die Kirche das Gedächtnis der heiligen Rupert und Virgil und damit zweier heiliger Männer, die verantwortlich dafür waren, dass im Mittelalter Salzburg lange vor Wien zu einem Zentrum der Kultur wurde. Was aber ist unter Kultur im damaligen Sinn zu verstehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der hl. Rupert gründete am Ende des 7. Jahrhunderts das Kloster St. Peter in Salzburg. Der hl. Virgil wiederum war ein halbes Jahrhundert Abt dieses Klosters. Wenn heute von Österreich als einem Klösterreich gesprochen wird, dann haben wir hier die historischen Wurzeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Gründung eines Klosters war aber im Mittelalter immer die Absicht verbunden, einen Ort lebendiger Gottesverehrung zu schaffen. Und man wusste: wo gebetet wird, dort werden auch die Voraussetzungen geschaffen, dass sich Himmel und Erde berühren können. Und auf diese Weise konnte sich schließlich wahrhaftige Kultur entwickeln, so konnte sich das Angesicht der Erde - das Angesicht des Abendlandes - verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rupert und Virgil haben um all diese Zusammenhänge Bescheid gewusst. Es täte dem Österreich und dem Europa von heute gut, sich wieder meher darauf zu besinnen, das Gottesverehrung und Kultur wirklich zusammengehören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7780004160931530259?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7780004160931530259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7780004160931530259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/rupert-und-virgil-gottesverehrung-und.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3879998744571570511</id><published>2010-09-23T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-09-23T06:55:00.867+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Padre Pio - ein wirklicher Mann Gottes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche begeht heute den Gedenktag des hl. Padre Pio. Am heutigen Tag ist zudem der 40. Todestag dieses berühmten Kapuzinermönches aus Süditalien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Erinnerungen gehen in diesem Zusammenhang nach San Govanni Rotondo, wo Padre Pio gelebt hat. Vor einigen Jahren durfte ich diesen Ort besuchen, die alte Kapuzinerkirche mit dem Sarkophag des Heiligen sehen und über die neuerbaute große Wallfahrtskirche staunen. Bereits zu Lebzeiten von Padre Pio kamen unzählig viele Pilger an diesen Ort, und der Pilgerstrom riss seither nicht ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Padre Pio ist &lt;em&gt;der &lt;/em&gt;Volksheilige schlechthin in Italien. In ihm erlebten und erleben die Menschen, was einen Heiligen ausmacht, nämlich dass er bis in die letzte Faser seines Herzens ein Mann Gottes ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Padre Pio hatte als Mann Gottes einen besonderen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten (oder mit ihm brieflich in Kontakt waren). Er wusste um ihre Nöte, er wusste aber auch um ihre Nachlässigkeiten. Je nach dem konnte er mild oder streng sein. Er war und ist aber vor allem einer, der die Menschen mit Gott in Berührung brachte und bringt. Dies konnte und kann ihm nur gelingen, weil Gott selbst die Mitte seines Lebens war und nunmehr im Himmel bleibend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heiliger Padre Pio, bitte für uns, dass wir all unser Vertrauen auf Gott setzen und in unserem Glauben nicht schwach werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3879998744571570511?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3879998744571570511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3879998744571570511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/padre-pio-wein-wirklicher-mann-gottes.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8150362142079360161</id><published>2010-09-19T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-19T06:55:00.575+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Januarius: Glaube - flüßig und lebendig wie Blut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Jahr am 19. September vollzieht sich im Dom von Neapel ein interessantes Schauspiel. Der Bischof der Stadt versammelt sich mit vielen Gläubigen vor einem Seitenaltar, nimmt eine dort aufgestellte Ampulle, in der sich vertrocknetes Blut befindet, und schüttelt diese Ampulle. Die Spannung ist immer wieder groß: Wird sich das vertrocknete Blut verflüßigen oder nicht? In der Regel wird das Blut flüßig. Die Bewohner von Neapel sehen darin ein Zeichen, dass ihre Stadt auch weiterhin unter dem Schutz Gottes steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der besagten Ampulle befindet sich das Blut des hl. Januarius, eines Märtyrers, der um das Jahr 300 enthauptet wurde. Auch wenn uns Nordländern das geschilderte Spektakel in Neapel einigermaßen fremd scheint, es erinnert uns doch an etwas Wesentliches, nämlich daran, dass unser Glaube lebendig und flüssig sein soll wie Blut. Ist er das, wird unser Leben die nötige Kraft und Freude haben, und wir werden bereit sein, auch Schwieriges zu ertragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8150362142079360161?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8150362142079360161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8150362142079360161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/hl_19.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2286176281291084336</id><published>2010-09-18T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-18T06:55:00.689+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Lambert: Von Gott getragen und gehalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bischof, Glaubensbote, Märtyrer" - diese Bezeichnungen stehen unter dem Namen des heutigen Tagesheiligen. Es handelt sich um den hl. Lambert. Der Bischof von Maastricht bzw. Lüttich lebte in einer für das Christentum äußerst bewegten Zeit. Es war die Zeit des frühen Mittelalters, als die Kirche immer noch mit dem Heidentum zu kämpfen hatte, wenn sie ihre Botschaft verkündigen wollte. Zugleich ging es damals auch um die Selbstständigkeit der Kirche gegenüber der weltlichen Autorität, eine Problematik, die für das ganze Mittelalter charakteristisch war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen schwierigen Umständen lebte und wirkte der hl. Lambert, und er erlitt in diesen Umständen sein Martyrium. Er starb um der Gerechtigkeit und der Freiheit der Kirche willen. Ohne Gegenwehr wurde er von einem Speer durchbohrt, als er in einer Kirche betete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beten heißt: innige Beziehung pflegen zu Gott. Der betende Mensch weiß: "Auch wenn mir Arges zustößt und selbst wenn es der Tod ist, ich bin von Gott getragen und gehalten." Möge diese Erfahrung des hl. Lambert auch unsere Erfahrung sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2286176281291084336?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2286176281291084336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2286176281291084336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4277829209068741029</id><published>2010-09-17T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-17T06:55:00.443+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Sel. Anton M. Schwartz: Gott ist der erste Erzieher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine der schwierigsten und zugleich schönsten Aufgaben einer jeden Gesellschaft und auch der Kirche besteht in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu erwachsenen und Reifen Menschen. Jeder, der diese Aufgabe innehat, darf wissen, dass er dabei nicht alleine ist. Gott ist nämlich der erste und hauptsächliche Erzieher. Wer möchte, dass die eigene Erziehungstätigkeit gelingt, ist deswegen gut beraten, den beständigen Kontakt mit Gott zu suchen und Gott auch als Erziehungsziel zu sehen. Einer, der dies in vorbildhafter Weise gemacht hat, war der selige Anton Maria Schwartz, dessen die Kirche heute gedenkt. Er widmete sich als Priester an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Wien vor allem der Erziehung von jungen Arbeitern und Lehrlingen. Ihnen wollte er zeigen, dass sie in ihrem Leben und Streben nicht alleine sind, sondern dass sie von Gott geführt und geleitet werden. So erhielten diese jungen Menschen eine Richtung und eine Perspektive, die sie glücklich machen konnte und sie in der Kirche ein Zuhause finden ließ. Wir können im Blick auf den sel. Anton Maria Schwartz nur beten, dass uns in der Kirche von heute ebenfalls gelingt, was ihm ein Anliegen war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4277829209068741029?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4277829209068741029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4277829209068741029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/sel.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6382267525602924653</id><published>2010-09-03T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-09-03T06:55:00.504+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Gregor d. Große: den Fügungen Gottes folgen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch denkt, und Gott lenkt. Unsere persönliche Lebensplanung entspricht nicht immer dem, was Gott mit uns vorhat, selbst dann, wenn wir genaue Vorstellungen davon haben, wie wir Gott am besten dienen können. Einer, der dies erfahren hat, war der heilige Papst Gregor der Große, dessen Gedenktag die Kirche heute feiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte sich Gregor nach einer Laufbahn als Verwaltungsbeamter im frühmittelalterlichen Rom dazu entschieden, als Mönch zurückgezogen zu leben und durch sein Gebet Gott zu dienen. Es sollte ein Leben im Gespräch mit dem Herrn und im Hören auf den Herrn sein. Doch dann kam alles anders. Zunächst wurde Gregor zum päpstlichen Gesandten in Konstantinopel berufen, und im Jahre 590 wurde er schließlich zum Papst gewählt. Ihm war nun alles andere als ein beschauliches Leben als Mönch möglich. Gott hatte eben nicht diesen Weg für ihn ausersehen. Aber der so auf einen anders wohin Gelenkte hatt sich gefügt, denn was Gott fügt ist gut für uns, wie es in einem Sprichwort heißt. Und man könnte hinzufügen: es ist auch gut für die anderen. Gregor der Große war ein Papst, der sich in hervorragender Weise um die anderen gekümmert hat, vor allem um jene die arm waren und auch um jene, die dringend der Frohbotschaft Christi bedurften. Er verstand sich in seinem Papstamt als "Diener der Diener Gottes".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gut, dass Gott unsere eigenen Lebenspläne manchmal über den Haufen wirft!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6382267525602924653?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6382267525602924653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6382267525602924653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/09/gregor-d.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7111751239766961639</id><published>2010-08-28T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-08-28T06:55:00.668+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Augustinus: ein Mann der Sehnsucht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ging als Jugendlicher und junger Erwachsener manche Irr- und Abwege, am Ende sollten sie sich aber als Umwege erweisen, weil Gott geduldig auf ihn wartete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er war ausgestattet mit großartigen Geistesgaben und einer brillanten rhetorischen Fähigkeit, und er nutzte nach seiner Bekehrung all diese Gaben, um in den Menschen die Sehnsucht nach Gott zu wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er selbst war ein Mensch der Sehnsucht, denn er wusste, dass man in anderen nur entzünden kann, was in einem selber brennt. Es war der Geist Gottes, der lebendiges Feuer in seinem Herzen brennen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist von Augustinus, dem großen Kirchenvater. Hören wir ihm selber zu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was liebe ich, wenn ich dich liebe, meinen Gott? Es ist nicht die Schönheit eines Körpers, nicht die Anmut, die vergeht, nicht der Glanz des Lichtes, der unser Auge erfreut. Es sind nicht die süßen Klänge aller Art, nicht der Wohlgeruch oder Blumenduft, nicht Manna und nicht Honig, nicht körperliche Schönheit, die einlädt zur Umarmung. Nichts von alledem liebe ich, wenn ich dich liebe, meinen Gott. Und doch liebe ich ein Licht und einen Klang und einen Duft und eine Speise und eine Umarmung meines inneren Menschen. Dort, in meinem inneren Menschen, erstrahlt meiner Seele, was kein Raum umfasst, was keine Zeit entführt, dort duftet, was kein Wind verweht, dort mundet, woran kein Hunger sich stillt, dort findet zusammen, was kein Überdruss löst. Das ist, was ich liebe, wenn ich dich liebe, meinen Gott."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7111751239766961639?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7111751239766961639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7111751239766961639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/augustinus-ein-mann-der-sehnsucht-er.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-484229882061379317</id><published>2010-08-27T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-08-27T06:55:00.239+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die Tränen der hl. Monika&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Ein Sohn so vieler Tränen kann nicht verlorengehen." - Dieser Satz ist aus dem Mund des Mailänder Bischofs Ambrosius überliefert. Er sagte ihn zur hl. Monika, der Mutter des hl. Augustinus. Heute ist der Gedenktag der hl. Monika. Durch ihr Beten, durch ihr Zureden und schließlich eben auch durch ihre Tränen hat sie ihren Sohn zu Gott geführt. Und sie wusste: Wer Gott zum Vater hat, der braucht die Kirche als Mutter. Aus diesem Grunde konnte sie den Irrwegen ihres Sohnes nicht einfachhin zusehen. Und siehe da: Aus Augustinus ist ein Heiliger geworden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tränen der hl. Monika: Sie stehen stellvertretend für die Sorge so vieler Mütter um das Wohl, auch um das seelisch-geistliche Wohl ihrer Kinder. Möge es auch heute so sein, dass Mütter nicht umsonst um ihre Kinder weinen. Und mögen viele Mütter von heute eine ähnliche Bedachtsamkeit für ihre Kinder haben, wie sie die hl. Monika hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-484229882061379317?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/484229882061379317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/484229882061379317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/die-trnen-der-hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6805600022374420948</id><published>2010-08-24T06:55:00.004+02:00</published><updated>2010-08-24T06:55:00.448+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Bartholomäus - einer Grundpfeiler der Kirche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Apostel Bartholomäus ist der heutige Tagespatron. Apostelfeste haben im Rahmen des Kirchenjahres einen besonders hohen Rang, weil die Apostel Grundpfeiler der Kirche sind. Es tut gut zu wissen, dass die Kirche nun schon 2000 Jahre auf diesen Pfeilern ruht und allen Stürmen trotzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Großen Glaubensbekenntnis wird von der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gesprochen. Alle diese Eigenschaften der Kirche gehören zusammen und bedingen einander. So können wir also sagen: gerade weil die Kirche auf den starken Säulen der Apostel ruht, ist sie auch katholisch, heilig und eins. Wobei immer zu bedenken ist, dass die Kirche nicht von den Aposteln gegründet wurde, sondern von Jesus Christus selbst, der einmal gesagt hat: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt." Jawohl, die Apostel des Herrn sind Erwählte in besonderem Maße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Apostel haben das ihnen anvertraute Erbe mutig und dynamisch an die nächste Generation weitergegeben und dabei auch das Martyrium nicht gescheut. Diese ihre großartige Leistung im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe gilt es dankbar zu bedenken - so etwa heute am Fest des Apostel Bartholomäus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6805600022374420948?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6805600022374420948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6805600022374420948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/08/bartholomaus-einer-grundpfeiler-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3162618379906105954</id><published>2010-08-23T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-08-23T06:55:00.576+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Rosa von Lima: die Gnade - eine Frucht der Geduld&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Wenn die Menschen nur wüssten, was es heißt, in der Gnade zu leben, dann würden sie vor keinem Leiden zurückschrecken und sie würden gerne alle möglichen Lasten auf sich nehmen, weil die Gnade eine Frucht der Geduld ist." Diese Worte stammen von der heiligen Rosa von Lima, deren Gedenktag die Kirche heute feiert. Sie lebte von 1586-1617 in Peru.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gnade ist eine Frucht der Geduld, auch des geduldig angenommenen Leidens. Das ist die Botschaft dieser Heiligen. Zu den Leiden ihres Lebens gehörten nicht nur Krankheit und Schmerz, sondern auch manche Angriffe von Seiten ihrer Umwelt und nicht zuletzt eine oft große seelische Trockenheit, das heißt eine innere Öde, nicht zuletzt im Gebet. Aber eben: die Gnade ist eine Frucht der Geduld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind Heilige wir Rosa von Lima, die uns ermutigen, in leidvollen und schmerzlichen Situationen nicht zu verzagen, sondern die Hoffnung auf das ewige Leben nicht aus dem Blick zu verlieren und vor allem Christus nahe zu sein, der selbst Todesqualen gelitten hat, der uns aber zugleich als der Auferstandene mit der ganzen Macht des Himmels trägt und hält. Für unseren irdischen Pilgerweg bedeutet es eine große Gnade, dies wissen und glauben zu dürfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3162618379906105954?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3162618379906105954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3162618379906105954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/rosa-von-lima-die-gnade-eine-frucht-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-681230918840892340</id><published>2010-08-21T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-08-21T06:55:00.449+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Papst Pius X.: die richtige Richtung für alle Reformen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Alles in Christus erneuern!" - "Omnia instaurare in Christo" Das war der Wahlspruch von Papst Pius X. Wir feiern heute seinen Gedenktag. Nicht jeder Papst hat im liturgischen Kalender der Kirche seinen Platz, dazu hätte es letztlich auch zu viele Päpste in der 2000-jährigen Kirchengeschichte gegeben. Aber Papst Pius X. wurde 1954 durch einen seiner Nachfolger, Papst Pius XII., heiliggesprochen. So dürfen wir seiner im Gottesdienst gedenken und ihn auch in besonderer Weise um seine Fürbitte anflehen. Das Motto "Alles in Christus erneuern" kann dabei ein Hinweis darauf sein, was der Inhalt unserer Gebete auf die Fürsprache des hl. Papstes Pius X. sein könnte: dass es der Kirche und jedem einzelnen Christen immer neu gelinge, zu Jesus Christus zu finden und alle Bereiche und Vorgänge von ihm her beständig reinigen zu lassen. Den Zugang zu Christus haben wir nicht zuletzt in der Eucharistie. Papst Pius X. war deswegen überzeugt, dass es wichtig sei, wenn die Christen möglichst häufig die heilige Kommunion empfangen. Wenn in der Kirche unserer Zeit immer wieder Reformdiskussionen entbranden, dann bleibt das Motto "Alles in Christus erneuern" dauerhaft aktuell und weist allen Reformen die richtige Richtung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-681230918840892340?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/681230918840892340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/681230918840892340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/papst-pius-x.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1859784563027259313</id><published>2010-08-19T06:55:00.000+02:00</published><updated>2010-08-19T06:55:00.131+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Jean Eudes: Triumph der Liebe Gottes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Solange mein Herz schlägt, solange meine Zunge sich zum Sprechen und meine Hand sich zum Schreiben bewegt, will ich den Namen Jesus predigen und schreiben. Ich will mein Leben, meinen Geist, meine Zunge, meine Feder nur dazu haben, die Erbarmungen dieses glorreichen Namens zu verkünden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der, von dem diese Worte stammen, ist der heutige Tagesheilige, Jean Eudes, ein französischer Priester des 17. Jahrhunderts. In diesen wenigen Sätzen ist das ganze Programm dieses Geistlichen enthalten. Es ging dem hl. Jean Eudes um das Erbarmen Jesu. Und es ging ihm darum, möglichst viele Menschenherzen dem Erbarmen Jesu zuzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Zeit, in der von verschiedenen kirchlichen Strömungen in Frankreich die Strenge Gottes und das Gericht übermäßig betont wurden, verkündete er die Liebe Gottes, die mit Jesus einen Namen und ein Gesicht hat. Es gelang ihm damit, viele Herzen zu öffnen. Seine Verkündigung war wirklich Heilsverkündigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind Heilige wie Jean Eudes - auch Franz von Sales oder Alfons Maria von Liguori wären zu nennen -, deren Botschaft wir gerne hören. Sie künden uns letztlich vom Triumph der Liebe. Möge die Liebe Gottes durch Jesus auch in unserem Herzen triumphieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1859784563027259313?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1859784563027259313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1859784563027259313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/jean-eudes-triumph-der-liebe-gottes.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7349428285358841154</id><published>2010-08-14T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-08-14T06:55:00.673+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Maximilian Kolbe - Licht in der Hölle von Auschwitz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Wir schauen auf die Jungfrau Maria, die in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen worden ist. Am heutigen 14. August, dem Vortag von Mariä Himmelfahrt, ist uns ein anderer Blick geschenkt, oder eigentlich aufgenötigt. Am heutigen Tag nämlich ist der Gedenktag des hl. Maximilan Kolbe. Der polnische Priester und Ordensmann wurde in Auschwitz ermordet wie etwas mehr als eine Million anderer Menschen auch. Bis heute ist der Name Auschwitz ein Synonym für Schrecken, Grausamkeit, ja für die Macht des Bösen. Wir wissen freilich auch, warum Maximilian Kolbe ermordet wurde. Er opferte sein Leben stellvertretend für einen Familienvater. Er starb, damit ein anderer weiterleben konnte. Damit war er ein wahrhafter Jünger Christi, dem Herrn vollkommen gleichgestaltet in Hingabe und Liebe. Und so wie das Licht Christi mitten in die größten Dunkelheiten von Welt und Geschichte leuchtet, so hat das Licht von Maximilian Kolbe und manch anderer in der Hölle von Auschwitz geleuchtet. So mag uns gerade der heutige Tag sagen, dass der Himmel nicht fern ist, auch wenn wir uns gelegentlich schwer tun, ihn wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maximilian Kolbe war im übrigen ein glühender Marienverehrer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7349428285358841154?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7349428285358841154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7349428285358841154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/08/maximilian-kolbe-licht-in-der-holle-von.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3504563081934448163</id><published>2010-08-13T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-08-13T06:55:00.182+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Sel. Jakob Gapp - Märtyrer des Nationalsozialismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist neben dem Gedenktag der heiligen Hippolyt und Pontianus zugleich auch der Gedenktag des seligen Jakob Gapp. Blicken wir mit den beiden ersteren tief hinein in die Geschichte der Alten Kirche des 2. und 3. Jahrhunderts, so haben wir mit Jakob Gapp einen Märtyrer des 20. Jahrhunderts und noch dazu einen Österreicher vor uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserer österreichischen Bundeshymne heißt es: "Heimat bist du großer Söhne". Dieser Priester und Ordensmann aus Tirol war ein großer Sohn unserer Heimat. Kein Künstler oder Gelehrter, dafür aber einer, der ein Großmeister der Gottes- und Nächstenliebe war, ein Seelsorger in Treue zur Kirche und zum katholischen Glauben, ein mutiger Bekenner inmitten der großen Verirrungen des Nationalsozialismus. Dies alles zusammen hat ihn sein Leben gekostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer noch wird auf Jakob Gapp und auf andere christliche Märtyrer des Nationalsozialismus gelegentlich mit dem Finger gezeigt und gefragt: "War das wirklich notwendig? Was wäre gewesen, wenn sich alle den Nazis widersetzt hätten?" Über solche Fragen kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Was wäre gewesen wenn ... die Geschichte des 20. Jahrhundert hätte vielleicht einen anderen, besseren Verlauf genommen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3504563081934448163?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3504563081934448163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3504563081934448163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/08/jakob-gapp-maryrer-nationalsozialismus.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4482825847224052490</id><published>2010-08-12T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-08-12T06:55:00.401+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Hilaria - Martyrium und Fröhlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hilaria", das ist die Heilige des heutigen Tages. Zunächst ist erwähnenswert, dass dieser Name - aus dem Lateinischen übersetzt - "die Fröhliche" heißt. Das Fröhlichsein ist ein Wesenszug des Christseins, unseres Christseins. Gott liebt fröhliche Menschen - und er schenkt uns seinen Heiligen Geist, damit unser Herz fröhlich und unverzagt sein kann. Nicht einfach "happy" im Sinne der Spassgesellschaft unserer Zeit, sondern dankbar und freudig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber war die heilige Hilaria? Der Legende nach war sie die Mutter der heiligen Afra, welche besonders in Augsburg verehrt wird. Wie Afra stammte Hilaria wohl ursprünglich aus Zypern und lebte im 3. Jahrhundert. Ursprünglich Heidin hatte die Mutter für ihre Tochter den Beruf einer Dienerin der Venus vorgesehen, das heißt im Klartext: sie hat ihre Tochter zur Prostituierten bestimmt. Doch Afra bekehrte sich später zum Christentum. Dafür erlitt sie den Märtyrertod. Auch Hilaria, also die Mutter, soll Christin geworden sein. Als sie am Grab ihrer Tochter betete, wurde sie genötigt, ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Das tat sie freilich nicht. So starb auch sie als Märtyrerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich keine fröhliche Geschichte. Aber mit dem Tod ist ja das Leben nicht zu Ende! Wir dürfen mit Fug und Recht annehmen, dass die Märtyrer im Himmel allesamt fröhlich sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4482825847224052490?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4482825847224052490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4482825847224052490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/08/hilaria-martyrium-und-frohlichkeit.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4124601578857181176</id><published>2010-08-04T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-08-04T06:55:00.802+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Johannes Maria Vianney: Feuer und Flamme sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag des heiligen Pfarrers von Ars. Wir können in ihm einen Hirten nach dem Herzen Jesu erblicken. In diesem Hirtesein nach dem Herzen Jesu ist der Pfarrer von Ars Vorbild für viele Priestergenerationen bis auf den heutigen Tag geworden. In einer Zeit, die in seiner französischen Heimat von großen sozialen und politischen Umwälzungen geprägt war (Stichwort: Französische Revolution), war der Pfarrer von Ars eine leuchtende Flamme der Liebe zu Gott und Jesus Christus und von daher auch der Liebe zu den Menschen. Wir selber leben heute in einer Zeit, die erneut solche leuchtenden Flammen braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flammen verzehren sich letztlich selbst. In diesem Sich-selbst-verzehren besteht aber gerade das Geheimnis ihres Leuchtens. So können sie Licht in das Leben von Menschen bringen und die Welt insgesamt heller machen. Sie geben Orientierung in der Dunkelheit und spenden allen Trost, die unter manchen dunklen Zuständen leiden. Eines können Flammen freilich nicht: sich selber entzünden. Der hl. Pfarrer von Ars war entzündet vom Feuer Jesu Christi. Er versuchte zeitlebens diesem Feuer nahe zu sein und fand es nirgendwo mehr als im Herzen seines geliebten Herrn und Meisters.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4124601578857181176?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4124601578857181176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4124601578857181176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/08/hl.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3481055148322466090</id><published>2010-07-24T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-07-24T06:55:00.162+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl.Christophorus: Mit Christus in den Fluten des Lebens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Heilige, dessen die Kirche heute gedenkt, ist im christlichen Abendland gut bekannt. Er gehört zu den vierzehn Nothelfern und wird als Riese dargestellt, der ein Kind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Die Rede ist vom heiligen Christophorus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der lateinische Spruch "nomen est omen" ist bekannt. Dieser Spruch will sagen, dass der Name eines Menschen oftmals etwas über dessen Leben und Charakter sagt. Meist sind es allerdings recht verborgene Hinweise, die ein Name diesbezüglich erkennen lässt. Bei Christophorus sagt der Name allerdings alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Griechischen bedeutet "Christophorus" so viel wie "Christusträger". Christophorus hat Christus getragen - wir kennen die Legende: Es war Nacht, und ein Kind bittet, über einen reißenden Fluss getragen zu werden. In den Fluten wird die Last immer schwerer. Es ist doch nur ein Kind? Ja, aber es ist das Christuskind und damit gewichtiger als die ganze Welt. Der Riese wird durch die Last unter das Wasser getaucht und empfängt damit die Taufe. Von daher sein Name: Christusträger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen die Fluten des Lebens noch so gewaltig und reißerisch sein - der getaufte Christ darf Christus bei sich wissen, der der Weg, die Wahrheit unddas Leben ist. Diese tröstliche Gewissheit dürfen wir uns am Christophorustag in besonderer Weise in Erinnerung rufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3481055148322466090?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3481055148322466090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3481055148322466090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/07/christophorus-mit-christus-in-den.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3547068427913663194</id><published>2010-07-23T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-07-23T06:55:00.299+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Brigitta von Schweden: Gottesbraut und Gottesbotin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag der hl. Brigitta von Schweden. Die Kirche begeht diesen Gedenktag liturgisch als ein Fest, weil Brigitta zusammen mit Katharina von Siena und Edith Stein als sogenannte "Konpatronin Europas" verehrt wird. Papst Johannes Paul II. hatte die drei Frauen im Jahre 1999 dazu ernannt und sie damit den bisherigen Patronen Europas, nämlich Benedikt, Cyrill und Method, hinzugesellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat: Brigitta ist eine wahrhaft europäische Heilige. 1303 geboren, führte sie zunächst das Leben einer vornehmen adeligen Dame in ihrer schwedischen Heimat und war Mutter von acht Kindern. Eine Wallfahrt nach Santiago de Compostela, die sie gemeinsam mit ihrem Mann unternahm, sollte ihr Leben grundsätzlich verändern. Die beiden Eheleute wurden jeweils zur ausdrücklichen Nachfolge Christi nach den evangelischen Räten berufen. Brigitta wurden auch Offenbarungen Chrsti geschenkt, die ihre Berufung zur Gottesbraut und Gottesbotin noch vertieften. Dabei erhielt sie auch den Auftrag, einen Orden zu gründen: die späteren Brigitten und Brigittinnen, die mit ihren Doppelklöstern über Jahrhunderte in verschiedenen Ländern Europas Niederlassungen hatten. Über zwanzig Jahre lebte Brigitta selbst in Rom, wo sie sich für die Rückkehr der Päpste aus Avignon einsetzte. Knapp vor ihrem Tod 1373 ist sie noch einmal als Pilgerin unterwegs, nämlich in das Heilige Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Gott berufen und ermächtigt, mit einem besonderen Hörvermögen für die Stimme Jesu ausgestattet, unterwegs auf den Straßen Europas - so lässt sich das Leben Brigittas von Schweden in wenigen Grundzügen zusammenfassen - wir können darin wertvolle Impulse für unser Christsein finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3547068427913663194?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3547068427913663194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3547068427913663194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2008/07/brigitta-von-schweden-gottesbraut-und.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-712370006759839516</id><published>2010-07-22T10:21:00.003+02:00</published><updated>2010-07-22T10:21:00.772+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Maria von Magdala: Begegnung mit dem "Gärtner"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitten im Sommer begehen wir jedes Jahr das Fest einer ganz herausragenden Zeugin der Auferstehung Jesu, nämlich der Maria von Magdala oder Maria Magdalena. Bereits in der Kirchenväterzeit wurde sie als "apostola apostolorum", als Apostolin der Apostel, bezeichnet. Den verschüchterten Aposteln hatte sie damals am Ostermorgen die Botschaft gebracht, dass das Grab leer ist. Und weiters war Christus als der Auferstandene ihr erschienen, wiewohl sie zunächst gemeint hatte, dass es der Gärtner sei. Es war nicht der Gärtner, aber in symbolischer Weise vieleicht doch ein wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Auferstandene ist der Gärtner der Herzen und Seelen. Unkraut jätet er in behutsamer - also verzeihender - Weise aus. Das, was gut ist in unserem Herzen und an unserer Seele, kultiviert und veredelt er. So durfte es bereits Maria von Magdala erfahren. Ihre tiefe, auch von Reue gekennzeichnete Liebe zum Herrn wurde am Ostermorgen von Jesus wahrgenommen, entgegen- und angenommen und zugleich zurückgeschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Österliches passiert jeden Tag, auch jetzt im Sommer. Das Geheimnis der Liebe zwischen Jesus und der Menschenseele erwacht an jedem Morgen neu. Der Herr erweist sich auch uns als Guter Hirte und Gärtner, der sich uns zeigt, wenn wir nur die Augen unseres Herzens offen halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-712370006759839516?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/712370006759839516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/712370006759839516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/07/maria-von-magdala-begegnung-mit-dem.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5893024053795966718</id><published>2010-05-04T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-05-04T06:55:00.285+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Florian von Lorch: Solidarität und Verantwortung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd's andere an!" - Dieses sogenannte Floriani-Prinzip ist berühmt und zugleich berüchtigt. Es ist ein schlimmes Prinzip, das hoffentlich nicht allzutief eingeschrieben ist in unser gesellschaftliches Miteinander. Denn wenn jeder nur an sich selber denken würde, wenn jeder nur die eigene Haut gerettet haben möchte, es ihm aber egal ist, wie es dem anderen geht, ja wenn man dem anderen sogar Übles wünscht würde, dann stünde es um unsere Gesellschaft sehr traurig. Nein, soweit soll unddarf es niemals kommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat das Floriani-Prinziop auch nicht im geringsten etwas mit seinem Namensgeber, dem hl. Florian zu tun. Dieser Märtyrer erlitt den Tod, weil er sich geradezu gegenteilig verhalten hatte. Als hoher römischer Zivilbeamter in Lorch (Lauriacum) versuchte er im Jahre 304 vierzig Christen zu helfen, die wegen ihres Glaubens eingekerkert waren. Dies hat schließlich ihn selbst in den Kerker gebracht und ihm zuletzt das Leben gekostet, indem er über eine Brücke in den Enns-Fluss gestürzt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Florian ist ein großer Heiliger der Solidarität und Verantwortung. Und: er ist einer der großen Schutzpatrone Österreichs. Heiliger Florian, wir feiern heute deinen Gedenktag. Hilf, dass wir in unserem Land füreinander solidarisch bleiben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5893024053795966718?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5893024053795966718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5893024053795966718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/05/florian-von-lorch-solidaritat-und.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3493552422249682164</id><published>2010-04-30T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-04-30T06:55:00.549+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Pius V. oder vom Sinn der Frömmigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den vielen Christgläubigen, die in den letzten 500 Jahren heiliggesprochen wurden, befinden sich nur zwei Päpste. Beide tragen sie den Namen Pius. Es handelt sich um Pius V. und Pius X. Der erstere hate heute seinen Gedenktag. Pius V. lebte im 16. Jahrhundert, war zunächst Dominikanermönch und von 1566 bis 1572 Nachfolger des Apostels Petrus in Rom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Pius" ist ein schöner Name. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt er soviel wie "der Fromme". Sicher, bei manchen Zeitgenossen innerhalb und außerhalb der Kirche hat alles, was mit fromm-sein zu tun hat, heutzutage keinen guten Klang. Doch sollten wir nicht vergessen, das die Frömmigkeit eine der sieben Gaben des Heiligen Geistes ist. Somit hat Frömmigkeit nichts zu tun mit Bigotterie oder Scheinheiligkeit. Auch Frömmelei ist damit nicht gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der althochdeutschen Wortwurzel her bedeutet fromm-sein soviel wie nützlich-sein oder hilfreich-sein. Im religiösen Sinn ist damit ein frommer Mensch einer, der weiß, wie nützlich und hilfreich - oder sagen wir: wie wertvoll - eine gute und lebendige Beziehung zu Gott ist. Und ein solcher Mensch weiß auch: Es ist lohnend, diese Beziehung zu pflegen: iom Gebet, in der Arbeit und in der Ruhe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3493552422249682164?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3493552422249682164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3493552422249682164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/pius-v.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5850114830731411754</id><published>2010-04-29T06:55:00.003+02:00</published><updated>2010-04-29T06:55:00.154+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Hl. Katharina v. Siena: feurige Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mein Wesen ist Feuer" - dieser Ausspruch stammt von der hl. Katharina von Siena, die wir heute als Tagesheilige feiern dürfen. Wenn diese große Heilige des 14. Jahrhunderts sich ein feuriges Wesen zuschreibt, so erinnert dies zunächst an den brennenden Dornbusch im Alten Testament. Das Feuer ist seit jeher ein Bild für Gott, ja weit mehr noch, wir können die Wirklichkeit Gottes selbst als eine Wirklichkeit wie Feuer verstehen: als läuterndes Feuer, als wärmespendendes Feuer, als Feuer schließlich, welches hell aufleuchtet und die Dunkelheit verzehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt: "Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen." Jeder Mensch, der in der Nachfolge Jesu zutiefst in Gott und aus Gott lebt, hat teil am feurigen Wesen Gottes. Das mag nicht immer angenehm sein - weder für diesen Menschen selbst, noch für dessen Um- und Mitwelt. Auf der anderen Seite haben nur wirklich entflammte Christenmenschen die Geschichte der Kirche immer wieder zum Positiven verändert und nach vorwärts gebracht. Zu ihnen gehörte auch Katharina von Siena.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feuer ist in der menschlichen Erfahrung nicht zuletzt ein Symbol für Liebe. Und es ist die Liebe, durch die wir wissen, was not tut und was Gott gefällt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5850114830731411754?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5850114830731411754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5850114830731411754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/katharina-v.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4349027196992230815</id><published>2010-04-28T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-04-28T06:55:00.786+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;L. M. Grignion de Montfort: bei Jesus ankommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Durch Maria zu Jesus" - diese Devise ist uns gut bekannt. Sie stammt von einem französischen Priester und Ordensgründer, dessen Gedenktag die Kirche heute begeht. Es handelt sich um Ludwig Maria Grignion de Montfort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Durch Maria zu Jesus!" Wie geht das eigentlich? Maria hat Jesus, den Sohn Gottes, durch das Wirken des Heiligen Geistes in ihrem Leib empfangen. Über viele Jahre hindurch hat die allerseligste Jungfrau mit dem Gottessohn und mit dem hl. Josef in aller Stille gelebt. Immer wieder hat sie in dieser Zeit wohl voll Dankbarkeit auf ihr Kind geschaut. Und zugleich mit der Dankbarkeit hat sich gewiss auch ein tiefes Staunen in den Alltag der hl. Familie hineingewoben. Mit beidem - mit der Dankbarkeit und dem Staunen - kann uns Maria eine Wegbegleiterin hin zu ihrem Sohn sein. Sie kann uns lehren und zeigen, dass Jesus auch mitten in unserem Alltag präsent ist und dass er unser Leben vielfach ganz unauffällig prägen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann aber hat Maria auch den öffentlichen Weg Jesu begleitet, sie hat seine Wunder miterlebt, sie wurde Zeugin der ihm widerfahrenen Ablehnung; schließlich hatte sie aber auch teil an dem großen Werk unserer Erlösung im Tod und in der Auferstehung Jesu. Wenn wir Jesus in seiner ganzen Bedeutung kennen und lieben lernen wollen, sind wir eingeladen, den Blickwinkel Mariens, seiner Mutter, einzunehmen. Und wenn wir dies tun, dann werden wir mit Sicherheit durch Maria bei Jesus ankommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4349027196992230815?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4349027196992230815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4349027196992230815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/l.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6024307143576347539</id><published>2010-04-27T06:55:00.002+02:00</published><updated>2010-04-27T06:55:00.285+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Petrus Canisius und KMH: Zeugen der Wahrheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute feiern wir einen Heiligen, der zur Kirche Maria am Gestade in Wien einen besonderen Bezug hat. Nein, es handelt sich nicht um den hl. Klemens Maria Hofbauer. Dessen Gedenktag wurde ja bereits am 15. März begangen. Und wir dürfen heuer am 20. Mai anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums seiner Heiligsprechung nochmals besonders an ihn denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um welchen Heiligen handelt es sich dann? Um Petrus Canisius, den großen Apostel aus dem 16. Jahrhundert und Mitglied der Gesellschaft Jesu. Als Petrus Canisius 1552 nach Wien kam, predigte er sonntags gerne in Maria am Gestade. Soweit also der Bezug des heutigen Tagesheiligen zu jener Kirche, an der ich wirken darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fügt sich gut, dass Petrus Canisius und Klemens Maria Hofbauer über Maria am Gestade einander nahe sind. Die beiden lebten zwar zu unterschiedlichen Zeiten, aber jeweils in Epochen, in welchen es der Glaube schwer hatte. Somit sind sie auch mit uns heute besonders verbunden, denn in unserer gegenwärtigen Situation hat es der Glaube ebenfalls nicht leicht. Was wir von Petrus Canisius und Klemens Maria Hofbauer lernen können? Uns nicht entmutigen zu lassen durch manche Widerwärtigkeiten, sondern trotz allem Zeugen zu sein von der Wahrheit und für die Wahrheit des Evangeliums.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6024307143576347539?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6024307143576347539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6024307143576347539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/petrus-canisius-und-kmh-zeugen-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-834689655562205396</id><published>2010-04-24T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-04-24T06:55:01.035+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Fidelis von Sigmaringen: gelebte Treue&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche begeht heute das Gedenken des hl. Fidelis von Sigmaringen. Fidelis - welch wunderbarer Name. Wenn wir über jemanden sagen, er sei fidel, dann meinen wir, dass er ein sonniges, heiteres Gemüt hat. Es tut gut, in der Nähe eines solchen Menschen zu sein. Wir fragen uns vielleicht auch, woher ein Mensch seine innere Heiterkeit hat. Auch dazu kann der Name Fidelis Auskunft geben. Im Lateinischen bezeichnet nämlich dieser Name das, was wir unter treu-sein verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treue im religiösen Sinn meint vor allem die enge Bindung an Gott. In dieser Bindung an Gott liegt also die wahre Wurzel aller inneren Heiterkeit. Gott erleuchtet das Herz eines Menschen, der sich ihm gegenüber öffnet und beständig bei ihm Orientierung sucht. Und diese Erleuchtung besteht eben darin, dass die Sonne Gottes im Herzen eines solchen Menschen aufstrahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fidelis von Sigmaringen war Kapuziner und lebte in der Zeit der Reformation und Gegenreformation. Er wollte die Menschen zum katholischen Glauben zurückführen und starb für dieses Anliegen in der Schweiz als Märtyrer. - Gelebte Treue kann mitunter harte Konsequenzen haben. Nichtsdestotrotz ist ihr der göttliche, der himmlische Lohn gewiss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-834689655562205396?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/834689655562205396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/834689655562205396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/fidelis-von-sigmaringen-gelebte-treue.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4734551522252543765</id><published>2010-04-21T06:55:00.001+02:00</published><updated>2010-04-21T06:55:00.208+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Konrad und Parzham - beide heilig, aber sehr unterschiedlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche begeht heute den Gedenktag zweier Heiliger, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist zunächst Konrad von Parzham, der Kapuzinerbruder und Pförtner aus Altötting. Mit seinem Leben durchmaß er einen guten Teil des 19. Jahrhunderts. Er stammte aus einer Bauernfamilie und trat mit 31 Jahren in den Kapuzinerorden ein. Einundvierzig Jahre lang betreute er die Pforte des Klosters von St. Anna in Altötting und stand mit großer Demut und Hilfsbereitschaft allen zur Verfügung, die dort anklopften. Er war ein einfacher, bescheidener und wortkarger Mann; kein großer Denker, dafür aber einer, der stets ein offenes Herz hatte und zur Stelle war, wenn man ihn brauchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der andere Heilige, dessen Gedenktag die Kirche heute begeht, ist Anselm von Canterbury. Er lebte im Hochmittelalter, wurde in Aosta geboren, trat in den Benediktinerorden ein und stieg schließlich zum Erzbischof im englischen Canterbury auf. Neben seiner kirchlichen Laufbahn entfaltete er als theologischer Denker große Bedeutung. Sein Bemühen war es, den Glauben mit der Vernunft zu durchdringen und auf diese Weise einen Beitrag zum intellektuellen Diskurs seiner Zeit zu leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konrad und Anselm - zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Was ihnen gemeinsam ist? Beide waren große Beter, Menschen voll Staunen über das Geheimnis Gottes, wahrhafte Jünger Christi. Vielleicht haben sie ja im Himmel ihre Plätze und Rollen miteinander vertauscht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4734551522252543765?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4734551522252543765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4734551522252543765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/04/konrad-und-parzham-beide-heilig-aber.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4532731887045887631</id><published>2010-03-06T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-03-06T06:55:00.551+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Mit Maria die Woche beschließen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ave regina caelorum“, „Ave, du Himmelskönigin“ – mit diesem Ruf wird ein typisch fastenzeitliches Mariengebet, eigentlich ein Mariengesang eröffnet. Im Stundengebet der Kirche wird das "Ave regina caelorum" immer wieder nach den einzelnen Horen gebetet. Der vollständige Wortlaut dieses alten Mariengebetes geht so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ave, du Himmelskönigin,&lt;br /&gt;ave, der Engel Herrscherin.&lt;br /&gt;Wurzel, der das Heil entsprossen,&lt;br /&gt;Tür, die uns das Licht erschlossen:&lt;br /&gt;Freu dich, Jungfrau voll der Ehre,&lt;br /&gt;über allen Sel’gen Hehre,&lt;br /&gt;sei gegrüßt des Himmels Krone,&lt;br /&gt;bitt für uns bei deinem Sohne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrlich, wir können darauf vertrauen, dass Maria bei ihrem Sohn für uns bittet. Dass sie weiterbetet, wenn uns das Beten schwerfällt oder misslingt. Dass sie wirklich die Wurzel ist, aus der uns Heil entspringt, und die Tür, durch welche Licht auf unser Leben fällt. So können wir ruhig und in Frieden die ganze zurückliegende Woche an diesem Samstag beschließen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4532731887045887631?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4532731887045887631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4532731887045887631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/mit-maria-die-woche-beschlieen-ave.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3887838047647263042</id><published>2010-03-05T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-03-05T06:55:00.427+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Alles wird gut im Kreuz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kürzeste Morgengebet, das man sprechen kann, besteht nicht aus Worten, es besteht in einer schlichten Geste: dem Kreuzeichen. Doch auch mit Gesten sprechen wir. Manchmal bilden sie eine klarere Sprache als alles, was mit Worten unserem Mund oder Verstand entweicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott, ich will diesen Tag im Zeichen des Kreuzes beginnen.&lt;br /&gt;Du selber hast mit diesem Zeichen Himmel und Erde verbunden.&lt;br /&gt;Du hast uns durch das Kreuz deines Sohnes erlöst und gerettet.&lt;br /&gt;Ich möchte es einfach so sagen:&lt;br /&gt;du ließest alles gut werden mit dem Kreuz.&lt;br /&gt;So bitte ich dich,&lt;br /&gt;dass auch dieser beginnende Tag gut werde.&lt;br /&gt;Ich bitte dich deshalb darum, weil ich weiß,&lt;br /&gt;dass ich dieses Gutwerden nicht selber bewirken kann.&lt;br /&gt;Aber du kannst und willst es mir schenken.&lt;br /&gt;Deswegen danke ich dir und bitte dich um deinen Segen,&lt;br /&gt;wenn ich im Zeichen des Kreuzes&lt;br /&gt;Leib und Seele, Verstand und Gemüt dir anvertraue.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3887838047647263042?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3887838047647263042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3887838047647263042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/alles-wird-gut-im-kreuz-das-kurzeste.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4973582577506647791</id><published>2010-03-04T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-03-04T06:55:00.205+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Mit Gottes Licht vorangehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Gott sprechen, sich seiner Hilfe dankbar erinnern und um sein Geleit bitten, besonders jetzt in der Fastenzeit. Der englische Theologe und Kardinal John Henry Newman hat folgendes Gebet formuliert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Führ, liebes Licht, im Ring der Dunkelheit.&lt;br /&gt;Führ du mich an!&lt;br /&gt;Die Nacht ist tief, noch ist der Himmel weit, führ du mich an!&lt;br /&gt;Behüte du den Fuß;&lt;br /&gt;der fernen Bilder Zug begehr ich nicht zu sehn - ein Schritt ist mir genug.&lt;br /&gt;Ich war nicht immer so, hab' nicht gewusst zu bitten: du führ an!&lt;br /&gt;Den Weg zu schaun, zu wählen war mir Lust -doch nun: führ du mich an!&lt;br /&gt;Den grellen Tag hab' ich geliebt,&lt;br /&gt;und manches Jahr regierte Stolz mein Herz, trotz Furcht: vergiss, was war.&lt;br /&gt;So lang gesegnet hat mich deine Macht,&lt;br /&gt;gewiss führst du mich weiter an,&lt;br /&gt;durch Moor und Sumpf, durch Fels und Sturzbach,&lt;br /&gt;bis die Nacht verrann und morgendlich der Engel Lächeln glänzt am Tor,&lt;br /&gt;die ich seit je geliebt, und unterwegs verlor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4973582577506647791?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4973582577506647791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4973582577506647791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/mit-gottes-licht-vorangehen-mit-gott.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-425906205482517615</id><published>2010-03-03T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-03-03T06:55:00.125+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Durch IHN zuerst geliebt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bei Ihm ist Erlösung in Fülle“, so lautet der Programmspruch der Ordensgemeinschaft der Redemptoristen, welcher ich seit nunmehr fast neun Jahren angehöre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang dieses Tages bin ich ehrlichen Herzens dankbar,&lt;br /&gt;dass ich nicht selber mein Erlöser zu sein brauche.&lt;br /&gt;Du Gott hast deinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt,&lt;br /&gt;dass er uns erlöse.&lt;br /&gt;Das heißt für mich: dass er uns tröste, heile, befreie und versöhne.&lt;br /&gt;Herr, mein Gott,&lt;br /&gt;lass mich gerade in diesen Tagen der Fastenzeit&lt;br /&gt;neu Freundschaft schließen mit meinem Erlöser.&lt;br /&gt;Hilf mir zu erkennen, dass du mich in ihm zuerst geliebt hast,&lt;br /&gt;und lass mich diese Liebe erwidern mit wieder nichts als Liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-425906205482517615?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/425906205482517615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/425906205482517615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/durch-ihn-zuerst-geliebt-bei-ihm-ist.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7108082718322557181</id><published>2010-03-01T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-03-01T06:55:00.956+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gott in unserem komplexen Leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Irrungen, Wirrungen“ – so lautet ein Buchtitel des deutschen Schriftstellers Theodor Fontane. Was Fontane mit bloß zwei Worten knapp und bündig formuliert hat, ist Teil unseres Lebens. Wohlgemerkt nicht das ganze Leben, denn die andere Seite des Lebens besteht in der Klarheit des Verstandes und Gemütes. Aber ein Schönredner wäre der, der behauptet, er kenne sich in seinem Leben restlos aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Gott, auch an diesem heutigen Tag,&lt;br /&gt;werde ich mir nicht über alles im Klaren sein.&lt;br /&gt;Es gibt das Wirre und Ungeordnete in meinem Dasein.&lt;br /&gt;Und ich werde auch mit meinen Mitmenschen nicht immer im Reinen sein.&lt;br /&gt;Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten drängen sich in manche Begegnung.&lt;br /&gt;Doch darf ich gewiss sein,&lt;br /&gt;dass du immer bei mir bist,&lt;br /&gt;dass du mir folgst, wo immer ich gehe und stehe,&lt;br /&gt;dass du nicht aufhörst, mich zu lieben.&lt;br /&gt;Dafür danke ich dir.&lt;br /&gt;Dies zu wissen, Gott, macht mein Leben leichter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7108082718322557181?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7108082718322557181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7108082718322557181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/gott-in-unserem-komplexen-leben.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-773485155159426312</id><published>2010-03-01T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-03-01T06:55:00.199+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gott und unsere unerfüllten Wünsche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn Gott will, dass jemand wahnsinnig wird, dann erfüllt er ihm alle Wünsche.“ – Das ist ein Satz, der aus dem Mund des bekannten brasilianischen Schriftstellers Paolo Coelho stammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott, ich nehme zur Kenntnis,&lt;br /&gt;dass du mir auch an diesem Tag nicht alle Wünsche erfüllen wirst.&lt;br /&gt;Selbst die größte Sehnsucht, die ein jeder Mensch in sich trägt,&lt;br /&gt;nämlich zu lieben und geliebt zu werden,&lt;br /&gt;erfüllst du nicht immer, ja manchmal sogar selten.&lt;br /&gt;Wer weiß, o Gott, wo mir der Kopf stünde,&lt;br /&gt;wenn jeder meiner Wünsche in Erfüllung ginge.&lt;br /&gt;Tatsächlich, du willst nicht, dass mein Leben im Wahnsinn endet.&lt;br /&gt;Deswegen erfüllst du nicht alle Wünsche und Bedürfnisse.&lt;br /&gt;Du willst, dass mein Leben in dir seine Erfüllung finde.&lt;br /&gt;So lass mich weiterhin nach dir Ausschau halten,&lt;br /&gt;und schenke mir das Vertrauen, dass du mir einmal schenken wirst,&lt;br /&gt;wonach mein Herz im Tiefsten sucht: nach dir, denn du bist die Liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-773485155159426312?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/773485155159426312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/773485155159426312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/03/gott-und-unsere-unerfullten-wunsche.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5388269191594856218</id><published>2010-02-28T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-28T06:55:00.810+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die Frage nach einem selber&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der berühmte Theologe Romano Guardini hat unter anderem eine kleine Schrift verfasst mit dem Titel „Die Annahme seiner selbst“. Es geht darin um Fragen, die jeden Menschen betreffen: Wer bin ich? Warum bin ich gerade ich? Warum bin ich so, wie ich bin? Vielleicht sind das Fragen, die gerade auch in der Fastenzeit in unseren Köpfen umhergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf ich dich, Gott, fragen, wer ich bin?&lt;br /&gt;Zögernd verstehe ich, was du auf diese Frage antwortest:&lt;br /&gt;„Ich habe dich, ja auch dich, als mein Gleichnis und Ebenbild geschaffen.&lt;br /&gt;Du bist mein.“&lt;br /&gt;Gott, dieses Wissen genügt mir, um mich selber annehmen zu können&lt;br /&gt;mit all den Licht und Schattenseiten meines Lebens.&lt;br /&gt;Wenn ich es recht betrachte, dann bleibt mir nur Dankbarkeit.&lt;br /&gt;Eine Dankbarkeit wegen allem,&lt;br /&gt;was du an Begabungen, Fähigkeiten und guten Eigenschaften&lt;br /&gt;in mich hineingelegt hast.&lt;br /&gt;Und eine Dankbarkeit trotz allem,&lt;br /&gt;was mir manchmal schleierhaft an mir selber bleibt.&lt;br /&gt;So singe, meine Seele, deinem Gott,&lt;br /&gt;heute und in Ewigkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5388269191594856218?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5388269191594856218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5388269191594856218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/die-frage-nach-einem-selber-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5538151455349704120</id><published>2010-02-27T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-27T06:55:00.305+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Tragen und Getragen sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie geht es dir?“ – so werden wir oft von unseren Mitmenschen gefragt. Kürzlich habe ich selber eine überraschende Antwort auf diese Frage erhalten. Jemand sagte mir, ohne lange nachzudenken: „Ja, es geht; und was nicht geht, das wird getragen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr, mein Gott,&lt;br /&gt;ich bitte dich um die Einsicht,&lt;br /&gt;dass ich in meinem Leben vieles tragen&lt;br /&gt;und manchmal auch ertragen muss.&lt;br /&gt;Aber nicht nur um diese Einsicht bitte ich dich,&lt;br /&gt;sondern auch um die Kraft, es zu tun.&lt;br /&gt;Einzelne Menschen mit ihren Schicksalen muss ich tragen.&lt;br /&gt;Aufgaben und Herausforderungen sind mir aufgeladen.&lt;br /&gt;Auch Fragen und Zweifel befinden sich in meinem Rucksack.&lt;br /&gt;Was nicht geht, das wird getragen.&lt;br /&gt;Doch Gott, ich kann es tragen,&lt;br /&gt;weil ich selber mich von dir getragen weiß.&lt;br /&gt;So kann ich auf meinem Lebensweg Schritte nach vorne gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5538151455349704120?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5538151455349704120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5538151455349704120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/tragen-und-getragen-sein-wie-geht-es.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2385768360285274365</id><published>2010-02-26T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-26T06:55:00.730+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gott spricht mit uns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Heiligen Schrift heißt es: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott, unser Vater, auf vielfache Weise sprichst du uns an,&lt;br /&gt;auch an diesem heutigen Tag.&lt;br /&gt;Die ganze Welt spricht uns von dir,&lt;br /&gt;Natur und Geschichte entfalten uns deine Weisheit.&lt;br /&gt;Durch unzählige Gesichter können wir deinen Ruf hören.&lt;br /&gt;Mitten im Alltag schenkst du uns Momente der Stille,&lt;br /&gt;in denen wir dein atmendes Wort hören.&lt;br /&gt;Du sprichst uns an durch Glück und Leid.&lt;br /&gt;Nicht zuletzt dürfen wir Jesus, deinen Sohn,&lt;br /&gt;als die lebendigste Form deiner Stimme hören.&lt;br /&gt;Schenke uns deinen Geist, der unser Herz bereit macht,&lt;br /&gt;deine Stimme zu vernehmen.&lt;br /&gt;Und lass unsere Seele und unseren Leib&lt;br /&gt;zum Resonanzraum deines Wortes werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2385768360285274365?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2385768360285274365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2385768360285274365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/gott-spricht-mit-uns-in-der-heiligen.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3048785719776164999</id><published>2010-02-25T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-25T06:55:00.206+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Gesegnet sein - ein Segen sein&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der brasilianische Schriftsteller Paolo Coelho sagt: „Wenn wir achtgeben, werden wir feststellen, dass kein Tag wie der andere ist. Jeder Morgen trägt eine verborgene Segnung in sich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guter Gott, der erste,&lt;br /&gt;der mir an einem jeden Tag einen „Guten Morgen“ wünscht,&lt;br /&gt;bist du.&lt;br /&gt;Dass du mich von allen Seiten umgibtst&lt;br /&gt;und in meinem Herzen wohnst,&lt;br /&gt;darin liegt der Segen dieses Tages.&lt;br /&gt;Hilf mir, heute deinen Segen in allen neuen Erfahrungen zu spüren.&lt;br /&gt;Schenke mir deinen Segen durch die vielen kleinen Dinge meines Alltags.&lt;br /&gt;Lass mich mutig und mit Freude in diesen Tag hineinschreiten.&lt;br /&gt;Schenke mir deinen Segen und lass mich selber ein Segen sein,&lt;br /&gt;damit ich am Ende dieses Tages dir danken kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3048785719776164999?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3048785719776164999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3048785719776164999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/gesegnet-sein-ein-segen-sein-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7443699118373644317</id><published>2010-02-24T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-24T06:55:00.068+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;In Gottes Namen beginnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„In Gottes Namen“ – ich solle mit diesen Worten gleich nach dem Aufstehen den Tag beginnen. So riet mir als Kind eine meiner beiden Großmütter, eine Waldviertler Bäuerin. Und wie zum Erweis der Richtigkeit dieses Ratschlages sagte sie noch: „Schau, der Großvater macht das auch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In deinem Namen, Gott, beginne ich diesen Tag.&lt;br /&gt;Dem Mose hast du dich einst mit den Worten offenbart:&lt;br /&gt;„Ich bin der ‚Ich bin da‘.“&lt;br /&gt;An diesem deinem Namen habe ich meine Freude.&lt;br /&gt;Er schenkt mir Trost und Gelassenheit für den heutigen Tag.&lt;br /&gt;Es ist eine heilende Gewissheit, die ich in meinem Herzen tragen darf:&lt;br /&gt;dass du da bist, dass du auf mich schaust, dass du für mich sorgst.&lt;br /&gt;Und weil dem so ist, darf ich die ebenfalls heilende Gewissheit haben,&lt;br /&gt;dass auch du meinen Namen kennst,&lt;br /&gt;ja ihn sogar, wie es in der Heiligen Schrift einmal heißt,&lt;br /&gt;in deine Hand geschrieben hast.&lt;br /&gt;Ich bin dein und du bist mein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7443699118373644317?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7443699118373644317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7443699118373644317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/in-gottes-namen-beginnen-in-gottes.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3459005295895901549</id><published>2010-02-23T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-23T06:55:00.941+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Im Zeichen des Kreuzes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie können wir einen neuen Tag gut beginnen? Viele Christen sind – Gottseidank – immer noch überzeugt, dass ein guter Tag mit einem Gebet beginnt. Und wenn nicht allzu viel Zeit zum Beten bleibt, dann starten viele wenigstens mit einem Kreuzzeichen in den Tag. Sich zu bekreuzigen ist eine kurze und schlichte, zugleich aber höchst eindrucksvolle und wirksame Geste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guter Gott,&lt;br /&gt;wenn ich meinen Leib und meine Seele,&lt;br /&gt;meinen Verstand und mein Gemüt&lt;br /&gt;mit dem Kreuz bezeichne,&lt;br /&gt;dann bitte ich dich um deinen Segen,&lt;br /&gt;und ich weiß: du spendest Segen.&lt;br /&gt;Nicht immer kann und werde ich an diesem Tag an dich denken,&lt;br /&gt;nicht immer wird Liebe in mir und um mich sein.&lt;br /&gt;Und dennoch: das Kreuz verbindet dich mit mir.&lt;br /&gt;Ich glaube fest daran, dass du mich kennst und magst.&lt;br /&gt;Ich hoffe fest darauf, dass du selbst es bist, der alles zum Guten führt.&lt;br /&gt;Und ich vertraue darauf, dass du mich auf die Liebe nicht vergessen lässt,&lt;br /&gt;die mein Leben zum Leuchten bringt und ein sicherer Weg zu dir hin ist.&lt;br /&gt;Dank sei dir, o Gott.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3459005295895901549?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3459005295895901549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3459005295895901549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/im-zeichen-des-kreuzes-wie-konnen-wir.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5384710996296220712</id><published>2010-02-22T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-22T06:55:00.803+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Erkenntnis aus Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi hat in seinem Buch „Krieg und Frieden“ den Satz geprägt: „Alles, was ich erkenne, erkenne ich nur, weil ich liebe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr, mein Gott,&lt;br /&gt;zweifellos möchte ich erkennen:&lt;br /&gt;dich, mich selber,&lt;br /&gt;das Herz meiner Mitmenschen,&lt;br /&gt;die Zeichen der Zeit,&lt;br /&gt;die Herausforderungen meines Lebens.&lt;br /&gt;Lass mich in Liebe erkennen.&lt;br /&gt;Lass mich die Wirklichkeit, so wie sie ist, in Liebe umarmen.&lt;br /&gt;Hilf mir, in Liebe anzunehmen, was ich nicht ändern kann.&lt;br /&gt;Hilf mir, in Liebe offen zu sein, für das Neue, das mir begegnet.&lt;br /&gt;Schenke mir die Fähigkeit, aus Liebe zu verzeihen.&lt;br /&gt;Schenke mir das Glück, aus Liebe dankbar zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Herr, mein Gott,&lt;br /&gt;es ist wahr,&lt;br /&gt;alles, was ich erkenne, erkenne ich nur, weil ich liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5384710996296220712?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5384710996296220712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5384710996296220712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/erkenntnis-aus-liebe-der-russische.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4580369465898504807</id><published>2010-02-21T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-21T06:55:00.738+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Wir erkennen uns und finden dich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Fastenzeit, österliche Bußzeit, Zeit der Herausforderung, Zeit ein neues Leben zu wagen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du lädst uns ein, Herr, zu dir zu kommen und herauszutreten&lt;br /&gt;aus all dem, was uns umgibt.&lt;br /&gt;Bei dir haben wir alles, was wir brauchen!&lt;br /&gt;Bei dir finden wir mehr, als wir vermuten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manches lassen wir zurück.&lt;br /&gt;Wir brechen auf und machen uns auf den Weg&lt;br /&gt;in unsere Leere, in unsere Wüste, in unsere Verlorenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungeschminkt und ohne Maske betrachten wir unser Leben.&lt;br /&gt;Wir erkennen uns und finden dich,&lt;br /&gt;weil du schon längst durch alles hindurchgegangen bist.&lt;br /&gt;Wo du uns erwartend empfängst, entsteht neues Leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4580369465898504807?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4580369465898504807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4580369465898504807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/wir-erkennen-uns-und-finden-dich.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-9205921213662817068</id><published>2010-02-20T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-20T06:55:00.659+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Herr, ich bin dein Eigentum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir stehen mit dem heutigen Samstag am Ende einer Woche, in welcher wir über die große Zäsur des Aschermittwochs vom Fasching in die Fastenzeit geschritten sind: eine Woche wie ein Sinnbild für unser Leben mit all den Wendungen, die dieses unser Leben manchmal in sich birgt. Beten wir an diesem Morgen mit den Worten eines alten Kirchenliedes:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr, ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben.&lt;br /&gt;Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir’s gegeben.&lt;br /&gt;Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen meinem Ziel entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine Treue wanket nicht, du wirst mein gedenken,&lt;br /&gt;wirst mein Herz in deinem Licht durch die Zeit hin lenken.&lt;br /&gt;So weiß ich, du hast mich in die Hand geschrieben, ewig mich zu lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib auch, dass ich wachend sei, Herr, an deinem Tage,&lt;br /&gt;und das Licht der Gnaden treu durch mein Leben trage.&lt;br /&gt;Dass ich dann fröhlich kann dir am End‘ der Zeiten, Herr, entgegenschreiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-9205921213662817068?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9205921213662817068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9205921213662817068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/herr-ich-bin-dein-eigentum-wir-stehen.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6615902309186569158</id><published>2010-02-19T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-19T06:55:00.251+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Wir brauchen dich als unseren Lehrer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;In unserem fastenzeitlichen Bemühen und Streben sind wir nicht allein. Einem gläubigen Menschen ist Jesus Christus ein lebendiger Wegweiser. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Beten wir an diesem Morgen zu ihm mit Worten, die John Henry Newman – der berühmte englische Theologe und Kardinal – formuliert hat:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Jesus Christus,&lt;br /&gt;wir brauchen dich als unseren Lehrer,&lt;br /&gt;tagtäglich brauchen wir dich.&lt;br /&gt;Gib uns die Klarheit des Gewissens,&lt;br /&gt;die allein deinen Geist erspüren kann.&lt;br /&gt;Unsere Ohren sind taub,&lt;br /&gt;wir können deine Stimme nicht hören.&lt;br /&gt;Unser Blick ist getrübt&lt;br /&gt;und wir können deine Zeichen nicht sehen.&lt;br /&gt;Du allein kannst unser Ohr schärfen, unseren Blick klären&lt;br /&gt;und unser Herz reinigen.&lt;br /&gt;Lehre uns, zu deinen Füßen sitzen und auf dein Wort hören.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6615902309186569158?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6615902309186569158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6615902309186569158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/wir-brauchen-dich-als-unseren-lehrer-in.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-819013103856737623</id><published>2010-02-18T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-18T06:55:00.121+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ich möchte Zeit finden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Einübung in das rechte Leben – das könnte eine gute Sinngebung für die Fastenzeit bilden. Rechtes Leben hat auch mit Zeit-haben zu tun.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte regelmäßig Zeit finden&lt;br /&gt;für dich, Gott,&lt;br /&gt;für mich selbst,&lt;br /&gt;für meine Mitmenschen.&lt;br /&gt;Ich möchte Zeit finden zum Hören.&lt;br /&gt;Ich möchte Zeit finden zum Schauen und Betrachten.&lt;br /&gt;Ich möchte Zeit finden, deinem Geheimnis, Gott, nahezukommen.&lt;br /&gt;Ich möchte Zeit finden, mir selber nahe zu sein.&lt;br /&gt;Ich möchte Zeit finden, anderen die Türe meines Herzens zu öffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott, du bist das Leben, du bist mein Leben.&lt;br /&gt;Lass es mich in deiner Nähe spüren.&lt;br /&gt;Hilf mir die Freude zu erfahren, Ich selber zu sein.&lt;br /&gt;Schenke mir das Glück gelungener Begegnungen mit anderen.&lt;br /&gt;Und hilf mir deshalb auch, Abstand zu nehmen von allem Unnötigen.&lt;br /&gt;Stärke mich in der Widerstandskraft gegen das Einerlei.&lt;br /&gt;Orientiere mich auf ein Ziel hin, auf dich.&lt;br /&gt;Und möge all mein Handeln und Wandeln diesem Ziele dienen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-819013103856737623?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/819013103856737623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/819013103856737623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/ich-mochte-zeit-finden-einubung-in-das.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1393541890362856032</id><published>2010-02-17T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-17T06:55:00.374+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Du Gott der Anfänge&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der heutige Aschermittwoch stellt eine Zäsur im Ablauf des Kirchenjahres dar. An ihm ergibt sich aber auch die Möglichkeit eines wirklichen Neuanfangs für das persönliche Leben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du Gott der Anfänge,&lt;br /&gt;segne unseren Aufbruch&lt;br /&gt;in diese vierzigtägige Zeit vor Ostern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du Gott der Anfänge,&lt;br /&gt;behüte und stärke uns,&lt;br /&gt;wenn wir loslassen von alten Begierden und Gewohnheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du Gott der Anfänge,&lt;br /&gt;sei uns gnädig und barmherzig,&lt;br /&gt;wenn wir dir und den Menschen etwas schuldig geblieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du Gott der Anfänge,&lt;br /&gt;schenke uns Vertrauen,&lt;br /&gt;wenn wir neue Schritte wagen auf dem Weg unseres Glaubens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1393541890362856032?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1393541890362856032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1393541890362856032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/du-gott-der-anfange-der-heutige.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-9108171619555051599</id><published>2010-02-16T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-16T06:55:00.511+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Eine andere Welt, ein anderes Leben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Tag des Faschings ist zugleich sein Höhepunkt. Eine geschichtliche Wurzel dieser närrischen Zeit liegt darin, dass es Zeiten braucht, in denen die gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Wer arm war, wollte zumindest einmal im Jahr auf reich spielen; wer einsam war, auf gesellig; wer nichts zu sagen hatte, auf mächtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen zwar - und die Menschen wussten es wohl im tiefsten Herzen immer -, dass niemand aus eigener Kraft die Verhältnisse gänzlich verändern kann. Aber einmal so zu tun als ob, hält trotzdem die Vision wach, dass diese Welt und unser Leben ganz anders sein könnten. Und so hat der Fasching letztlich einen zutiefst religiösen Charakter. Denn auf eine andere Welt und auf ein anderes Leben hoffen wir, und wir erwarten, dass uns beides von Gott geschenkt wird - von einem Gott, von dem Maria im Magnificat singt: "Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-9108171619555051599?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9108171619555051599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9108171619555051599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/02/eine-andere-welt-ein-anderes-leben-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2172337616677698098</id><published>2010-02-15T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-15T06:55:00.375+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Schönheit durch Humor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Rosenmontag. Der vorletzte Tag der Faschingszeit. In der Tat ist das Bild von den Rosen ein gutes Bild für diese lustigste Zeit im Jahr. Die Freude, der Humor, das Lachen - all das kann einen Menschen zum Aufblühen bringen, so wie eine Rose aufblüht, wenn sie genügend Sonne hat. Sicher, es braucht die Zeit des Wachstums und des langsamen Reifens, es braucht dann aber auch das Aufbrechen der Knospe. Erst dadurch gewinnt eine Rose ihre volle Schönheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rosenmontag möchte uns auf diese Weise sagen: Mensch, du brauchts Humor und Heiterkeit, um wirklich schön zu sein. Wenn es dir daran fehlt, dann werden andere an dir vorbeigehen, ohne darauf zu achten, was Gott in dich hineingelegt hat. So bitte wir am besten ihn, den menschenfreundlichen Gott, dass er uns fähig macht, von Herzen zu lachen und uns zu freuen, fröhlich zu sein und auf andere eine positive Ausstrahlung zu haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2172337616677698098?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2172337616677698098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2172337616677698098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/02/schonheit-durch-humor-heute-ist.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-27739085122408016</id><published>2010-02-14T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-14T06:55:00.148+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Aller Grund zum Lachen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Faschingssonntag. Das ist zwar kein kirchlicher Feiertag, aber dennoch haben wir als Christen allen Grund, nicht einfach daran vorbeizugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Mittelalter haben manche Theologen viel miteinander diskutiert, ob Jesus in seinem irdischen Leben gelacht habe. Allein, dass es solche Diskussionen gab, stimmt heiter. Der Volksmund hat sich zu solchen Diskussionen längst ein Ventil gesetzt, indem er formuliert: "Der Mensch dachte, und Gott lachte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, auch das ist Theologie: leicht verständlich und sehr wirklichkeitsnah. Über vieles machen wir Menschen uns Gedanken, viele Probleme werden in unseren Köpfen hin- und hergewälzt. Aber was ist all unser Nachdenken gegenüber der großen Weisheit Gottes. So manches unserer Gedankenprobleme wird angesichts der Weisheit Gottes im wahrsten Sinne des Wortes lächerlich. Und so dürfen wir Menschen es Gott durchaus gleichtun und von Herzen lachen. Wir haben allen Grund dazu.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-27739085122408016?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/27739085122408016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/27739085122408016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/02/aller-grund-zum-lachen-heute-ist.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-2033849087041626580</id><published>2010-02-13T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-13T17:12:57.650+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die Faschingszeit nützen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fasching - das ist unter anderem die Zeit des Tanzens. Heute, am Faschingssamstag, finden vielerorts in den Abend- und Nachtstunden Bälle statt, oft sind es am heutigen Tag Kostümbälle. Fröhlich und heiter wird getanzt bis in die frühen Morgenstunden. In wenigen Tagen ist dann das Tanzen nach christlichem Brauch ohnehin eingestellt. Dann darf und soll es im Leben wieder ernster und besinnlicher zugehen. Aber es braucht eben beides: das Lachen und die Ernsthaftigkeit, die ausgelassene Stimmung und die nachdenkliche Besinnlichkeit. Schon der alttestamentliche Weisheitslehrer Kohelet sagt: "Alles hat seine Zeit".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles seine Zeit hat, dann gilt es die Zeit mit ihrem jeweiligen Charakter auch zu nützen. Am Faschingssamstag und in den nächsten Tagen darf es also ruhig fröhlich und lustig zugehen. Wer immer nur grübelt und ernst ist, mit dem kann man es menschlich kaum aushalten. Hingegen können immer bloß fröhliche Menschen sehr leicht auch überdreht wirken. Tanzen, sich drehen und innehalten - alles hat eben seine Zeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-2033849087041626580?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2033849087041626580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/2033849087041626580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/die-faschingszeit-nutzen-fasching-das.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3952614207591440968</id><published>2010-02-11T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-11T06:55:00.258+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Lourdes: ein offenes Tor zum Heil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Februar: Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes und Welttag der Kranken. Der südfranzösische Wallfahrtsort Lourdes ist ohne die Kranken kaum mehr vorzustellen. Wer jemals in Lourdes war, dem bleiben die Kolonnen von Rollstühlen und anderen Krankengefährten dauerhaft in Erinnerung. Bei den täglichen Prozessionen - der nachmittäglichen Sakramentsprozession und der abendlichen Lichterprozession - gehören sie ganz einfach dazu. Und auch sonst wird in Lourdes die Krankheit nicht versteckt. Liegt darin nicht eine wichtige Botschaft für unsere moderne Gesellschaft und unsere heutige Zeit, in der Kranke eher marginalisiert, d.h. an den Rand gedrängt werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es kann ja eigentlich einen jeden und eine jede treffen. Und in der einen oder anderen Weise macht auch ein jeder und eine jede im Laufe des Lebens Erfahrungen mit dem Phänomen Krankheit. Da gibt es unter uns Menschen keine einzige Ausnahme. Was erhofft sich ein Kranker am sehnlichsten? Gewiss, dass er gesund wird. Aber ebenso gewiss erhofft sich ein Kranker, dass er nicht alleine gelassen wird, vor allem wenn sein Zustand länger andauert. Er erhofft sich, dass da ein Herz ist, eine Hand ist, ein Blick ist, dass Wärme spürbar und Licht sichtbar wird. All das ist wie ein offenes Tor zum Heil. Und all das ist in Lourdes in besonderer Weise erfahrbar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3952614207591440968?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3952614207591440968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3952614207591440968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/lourdes-ein-offenes-tor-zum-heil-11.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6904251036047027534</id><published>2010-02-10T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-10T06:55:00.288+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Scholastika: geschwisterliche Verbundenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In vielen Benediktinerklöstern ist neben dem heiligen Ordensvater Benedikt auch dessen Schwester Scholastika dargestellt. Sie war ihrem Bruder nachgefolgt, als er begonnen hatte, das Leben eines Mönches zu führen. Scholastika soll deswegen sowohl in Subiaco als auch in Montecassino gelebt haben. Selbstverständlich nicht im Männerkloster Benedikts, sondern anderswo an diesen Orten, mit anderen Frauen zusammen, ebenfalls in einem Kloster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die beiden Geschwister also nicht weit voneinander entfernt waren, begegneten sie einander nicht gerade häufig. Benedikt und Scholastika gingen ihren jeweiligen Aufgaben nach, und sie lebten eben jeweils in der Klausur eines Klosters. Einmal im Jahr jedoch, so war es zwischen ihnen der Brauch, trafen sie aufeinander, nicht länger als einen Tag lang - aber Stunden, erfüllt mit innerem Austausch und geistlichem Gespräch unter Geschwistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sieht es eigentlich in unserem Leben mit der Begegnung und dem Austausch unter Geschwistern aus? Vielleicht könnten sich manche an Benedikt und Scholastika ein Beispiel nehmen. Wenigstens einmal im Jahr eine gute, intensive Begegnung. So bewahrt man eine Verbindung, die von Herz zu Herz geht. Und so gerät man einander nicht aus dem Blick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6904251036047027534?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6904251036047027534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6904251036047027534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/scholastika-geschwisterliche.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7112763212909296502</id><published>2010-02-09T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-09T08:57:42.038+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Anna Katharina Emmerick: Trost aus dem Leiden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Blick geht heute in das deutsche Münsterland, wo an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine außergewöhnliche Frau lebte, die mit ihrer tiefen Christusverbundenheit unzählig viele Menschen anzog. "Keiner ging ungetröstet weg", sagte man einmal von ihr. Die Rede ist von Anna Katharina Emmerick. Sie wurde vor wenigen Jahren durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen und hat am 9. Februar ihren Gedenktag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Keiner ging ungetröstet weg" - wenn man dies von einem Menschen sagen kann, so ist es nicht wenig. Denn wir erleben manchmal das gerade Gegenteil: dass einzelne Begegnungen nicht Trost schaffen, sondern Angst bereiten oder Verwirrung stiften. Ein Mensch, der Trost spendet, dem kann man sein Herz öffnen, vor dem muss man sich weder schämen, noch muss man sich fürchten, noch muss man taktieren. Ein solcher Mensch ist wie eine Oase in der Wüste: man darf spüren, dass sich tief im eigenen Inneren Leben regt, ja dass Leben zu grünen und blühen beginnt in einer derartigen Begegnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ein Kontrast mag es da erscheinen, dass Anna Katharina Emmerick ans Krankenbett gefesselt war, Leiden ohne Zahl empfand, ja sogar die Wundmale Christi an ihrem Leib trug. Doch dies ist nur ein äußerlicher Kontrast. Sie war eben tief mit Christus verbunden, der uns durch sein Leiden erlöst hat. Es war die Erlösungsgnade Christi, welche die Menschen am Krankenbett von Anna Katharina Emmerick mit solch außerordentlichem Trost erfüllte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7112763212909296502?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7112763212909296502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7112763212909296502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/anna-katharina-emmerick-trost-aus-dem.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3023752944389863557</id><published>2010-02-06T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-06T06:55:00.616+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Paul Miki und Gefährten: Karfreitag und Ostermorgen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kam in der Geschichte des Christentums immer wieder einmal vor, dass einzelne Märtyrer in ihrer Todesstunde bereits die Freude der künftigen Herrlichkeit vorwegnahmen. Karfreitag und Ostermorgen können auf diese Weise zusammenfallen, so wie sie ja auch wirklich innerlich - d.h. von Gott her - zusammengehören und letztlich wie zwei verschiedene Seiten einer Medaille sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den japanischen Märtyrern Paul Miki und seinen Gefährten, deren Gedenktag heute begangen wird, verhielt es sich so, dass sie froh und ganz vertrauensvoll, ja mit Dankbarkeit dem Martyrium begegneten. Sie starben 1597 in einer von dem damaligen Kaiser aus politischen Gründen initiierten Verfolgung. Der Jesuit Paul Miki stand im 33. Lebensjahr, als er wegen seiner Glaubensüberzeugung ermordet wurde. Er hatte also das Lebensalter Christi. Und er und seine Gefährten starben Christus gleich durch den Tod am Kreuz. Es ist diese Christusförmigkeit, die ihnen letztlich Freude in der schwersten Stunde ihres Lebens gegeben haben muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem bekannten Passionslied "O Haupt voll Blut und Wunden" heißt es in der letzten Strophe: "Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod, und lass mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot. Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3023752944389863557?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3023752944389863557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3023752944389863557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/paul-miki-und-gefahrten-karfreitag-und.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-3816337268674797619</id><published>2010-02-05T06:55:00.005+01:00</published><updated>2010-02-05T15:05:49.502+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ágatha: Gutsein als Geschenk Gottes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir alle kennen die Geschichte vom reichen Jüngling, der an Jesus herantritt und ihm die Frage stellt: "Guter meister, was muss ich tun um das ewige Leben zu erlangen?" Und wir kennen auch die ersten beiden Sätze der Antwort Jesu: "Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HGinge man nach dieser Antwort Jesu, müsste man den heutigen Heiligengedenktag sofort aus dem Kalender streichen. Heute ist nämlich der Gedenktag der heiligen Ágatha - Agáthe, wie wir im Deutschen gewohnt sind zu sagen. Aber die richtige Betonung Ágatha weist darauf hin, das es sich um ein griechisches Wort handelt, das - ins Deutsche übersetzt - bedeutet: "die Gute". Und damit sind wir sprichtwörtlich bei des Pudels Kern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Jesus selbst es ablehnt, "gut" genannt zu werden, wie kann dann eine sonstige menschliche Person "die Gute" heißen? Wir müssten Jesus selber fragen können, warum er es damals ablehnte, "gut" genannt zu werden. Vielleicht wollte er einfach ein bestimmtes Verständnis von Gutsein abweisen, mit dem der Jüngling an ihn herantrat. Und wir dürfen wohl auch den dezidierten Hinweis auf das Gutsein Gottes heraushören: also dass Gott die Quelle allen Guten ist. Wenn wir dies aber nun bedenken, dann können und dürfen wir sehr wohl auch Menschen als "gut" bezeichnen. Sie haben ihr Gutsein nicht aus sich selbst heraus, sondern als Geschenk Gottes. Deswegen sind gute Menschen auch nicht prahlerisch, sondern demütig und leben am liebsten im Verborgenen. Es ist von daher geradezu symptomatisch, dass von der heiligen Ágatha so gut wie nichts bekannt ist, außer dass sie eine Märtyrerin war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-3816337268674797619?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3816337268674797619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/3816337268674797619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/wir-alle-kennen-die-geschichte-vom.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-7367814454457114494</id><published>2010-02-04T06:55:00.002+01:00</published><updated>2010-02-04T06:55:00.441+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Rhabanus Maurus: Weisheit durch Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Veni Creator Spiritus" - "Komm, Heiliger Geist", dieser Hymnus stammt einer alten Überlieferung nach von Rhabanus Maurus, der im 9. Jahrhundert Bischof in der deutschen Stadt Mainz war. Wir feiern heute seinen Gedenktag. Rhabanus Maurus wurde im Mittelalter als "Praeceptor Germaniae" bezeichnet, was soviel heißt wie: "Lehrer Deutschlands". Tatsächlich war er ein Mann von hoher Bildung, der sich auch bemühte, den Bildungsstand seiner Zeitgenossen zu heben. Bildung hieß für ihn aber nicht vorrangig, viel zu wissen, sondern Weisheit zu erlangen. Wer weise werden will, der tut gut daran, sich zu informieren, zu lesen, sich zu interessieren. Rhabanus Maurus hat aber auch darauf hingewiesen, was niemals fehlen darf, will einer weise werden. Er sagt: "Wer den Gipfel der Weisheit erlangen will, muss zum Gipfel der Liebe gelangen. Denn niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen in der Liebe ist." Weisheit ohne Liebe - das ist für Rhabanus Maurus nicht vorstellbar. Für beides brauchen wir den Heiligen Geist. Deswegen: "Veni Creator Spiritus" - "Komm, Schöpfer Geist!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-7367814454457114494?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7367814454457114494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/7367814454457114494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/02/rhabanus-maurus-weisheit-durch-liebe.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-4196705868814343729</id><published>2010-02-03T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-03T06:55:00.446+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Blasius: Segen aus Gefängnisfenstern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sebaste war eine Bischofsstadt im heutigen Armenien. Wie überall, so wurden die Christen auch hier bis ins frühe 4. Jahrhundert verfolgt. Und wie überall, so gehörten auch hier die kirchlichen Amtsträger zu den Hauptleidtragenden der Verfolgung. So kam es, dass um das Jahr 300 der Bischof von Sebaste hinter Gittern landete. Er sollte an der Ausübung seines Amtes gehindert werden. Er war ein wirklich guter Bischof, der seinen Gläubigen in vielen großen und kleinen Nöten Beistand geleistet hatte. Die Menschen wollten sich überhaupt nicht vorstellen, dass ihnen dieser geistliche Vater nun abhanden gekommen war. So versuchten sie durch die Gefängnisfenster mit ihm Kontakt zu halten. Und der Bischof half weiter. Nicht nur durch guten Zuspruch half er, sondern auch, indem er von Gott so manches Wunder erflehte. So kam es, dass einmal eine Mutter mit ihrem Kind zum Gefängnis kam. Dem Kind steckte eine Fischgräte im Hals, und es drohte zu ersticken. Der Segen des Bischofs bewirkte, dass das Kind am Leben blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist vom hl. Blasius, dessen Gedenktag wir heute feiern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-4196705868814343729?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4196705868814343729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/4196705868814343729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/02/blasius-segen-aus-gefangnisfenstern.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8049098785185049226</id><published>2010-02-02T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-02T06:55:00.228+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Darstellung des Herrn im Tempel&lt;br /&gt;oder: Geschenk und Hin-gabe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast" - so lautet das vierte Geheimnis des Freudenreichen Rosenkranzes. Heute feiert die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn" oder "Mariä Lichtmess", wie man früher sagte. Der Festinhalt besteht genau in dem, was wir im eben genannten Rosenkranzgeheimnis betend betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freilich, so mögen wir uns fragen, ist die Formulierung "den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast" nicht ein wenig zu hart oder zu heftig? Warum wird von "aufopfern" gesprochen? Es war doch für Maria und auch für Josef gewiss ein schönes Ereignis, das Jesuskind im Tempel zu Jerusalem Gott zu weihen. Doch was heißt "Opfer" in diesem Zusammenhang?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Opfer" heißt, dass Maria den Sohn, der ihr geschenkt wurde, seinem eigentlichen Vater, nämlich dem Vater im Himmel, hinhält und ihn sozusagen zurückschenkt, ihn zur Verfügung stellt, keinen Besitzanspruch auf ihn erhebt. Wenn Maria Jesus im Tempel aufopfert, dann ist dies ein Hingabeopfer im wahrsten Sinne des Wortes: Sie gibt Jesus hin, damit Gottes Wille und Plan mit Jesus in Erfüllung gehen kann zum Heil der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob wir nicht aus diesem Vorgang auch etwas für uns und unser Leben lernen können? Auch uns wird von Gott dies und jenes geschenkt, und manchmal wird uns jemand - eine menschliche Person - geschenkt. Halten wir diese Geschenke fest, umklammern wir sie? Oder sind wir frei genug, sie Gott auch wieder zur Verfügung zu stellen, damit Er seine Pläne verwirklichen kann?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8049098785185049226?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8049098785185049226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8049098785185049226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/darstellung-des-herrn-im-tempel-oder.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-9030740750239916787</id><published>2010-02-01T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-02-01T06:55:00.240+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ruhe und Muße im schnellen Lauf der Zeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zuhause einen Kalender hat, welcher nach Monaten geordnet ist, der muss heute umblättern. Wir schreiten mit dem heutigen Tag vom Jänner in den Februar hinein. Die ersten 31 Tage des Neuen Jahres sind also bereits wieder um. Die Zeit vergeht, und sie vergeht äußerst schnell. An Tagen wie dem heutigen erinnere ich mich gerne an das bekannte lateinische Wort "Tempus fugit" - "die Zeit flieht dahin".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchem Zeitgenossen werden sich ob der Tatsache, dass nun schon wieder ein Monat im Jahr 2010 vorbei ist, Falten auf die Stirn legen: "Schon wieder so viel Zeit vergangen, und dies und jenes ist liegengeblieben, wurde nicht erledigt etc.". Doch nur gemach! Ich muss mich vom schnellen Strom der Zeit nicht mitreißen lassen. Ich darf mir Ruhepausen und Mußestunden gönnen. Mein Leben wird erfüllter, wenn ich manche Augenblicke und Momente verkoste - und meine persönliche Erfahrung ist: wenn mir dies gelingt, nicht zuletzt im Gebet, dann wird mich auch der schnelle Lauf der Zeit nicht in Stress und Hektik versetzen, sondern dann kan ich mit der Zeit gestalterisch umgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-9030740750239916787?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9030740750239916787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9030740750239916787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/02/ruhe-und-mue-im-schnellen-lauf-der-zeit.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8766360531098935983</id><published>2010-01-31T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-04T23:28:33.384+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Die ärztliche Seite der Frohbotschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Evangelist, der uns in diesem Kirchenjahr fast an einem jeden Sonntag begleitet und aus dessen Evangelium wir hören, ist Lukas. Wir stehen im sogenannten Lesejahr C, das in besonderer Weise dem dritten Evangelium des Neuen Testaments gewidmet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lukas war der Überlieferung nach Arzt. Er war zwar nicht unter den Jüngern und Aposteln Jesu im eigentlichen Sinn, aber dennoch hat sich Lukas offenbar viel erzählen lassen und sich informiert, wer und wie Jesus war und wie er gewirkt hat. Mehr noch: Lukas hat durch diese Erzählungen selbst die lebendige Erfahrung des Herrn gemacht. Und so kann er eben wirklich wie ein Augenzeuge von Jesus berichten, denn er hat ihn mindestens mit den Augen seines Herzens wahrgenommen und gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Arzt weiß Lukas um die Heilkraft Jesu, um das heilende und damit auch befreiende und erlösende Wirken des Herrn. Wenn Lukas deswegen als Evangelist in Aktion tritt und uns die Frohbotschaft Jesu auf seine Weise überliefert, dann weist er hin auf denjenigen, der nicht nur unseren Leib, sondern auch unsere Seele heilen und wieder gerade richten kann. Vielleicht würde Lukas uns heutztage auch darauf hinweisen, dass wir bei Jesus weder eine E-card noch einen Krankenschein brauchen. Es genügt einfach, zu ihm hinzugehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8766360531098935983?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8766360531098935983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8766360531098935983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/die-arztliche-seite-der-frohbotschaft.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1182893675329854284</id><published>2010-01-30T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-01-30T06:55:00.322+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Samstag: Tag der Muttergottes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstag ist im Ablauf der Woche in besonderer Weise der Muttergottes geweiht. Vielfach wird die heilige Messe an diesem Tag als Marienmesse gefeiert. Mancherorts gibt es am Samstag auch besondere Marienandachten, so z.B. in unserer Wiener Redemptoristenkirche Maria am Gestade die "Immerwährende Novene zur 'Mutter von der Immerwährenden Hilfe'". Diese findet jeden Samstag - das ganze Jahr hindurch - um 18.00 Uhr statt. Und in manchen Familien setzen sich Jung und Alt am Samstag zusammen, um den Rosenkranz zu beten und so an der Hand Mariens Schritte auf Jesus zuzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria ist unsere himmlische Mutter an jedem Tag der Woche, aber es ist gut, wenn wir besondere Tage haben, um uns dieser ihrer Mutterschaft zu vergewissern. Dies soll eben auch der Samstag sein: eine Vergewisserung, dass wir eine Mutter im Himmel haben, die auf uns schaut, zu der wir kommen können in Freud und Leid, die unserem Leben mütterliche Wärme und Geborgenheit schenkt. Bei Maria dürfen wir uns Zuhause fühlen, bei ihr sind wir nicht fremd, sie lächelt uns zu und schenkt uns, wonach wir uns am meisten sehnen: Liebe. Und so ist sie dann auch Fürsprecherin in all den kleinen und großen Nöten. Wer bei Maria ist, braucht sich nicht verlassen zu fühlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1182893675329854284?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1182893675329854284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1182893675329854284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/samstag-tag-der-muttergottes-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-9110082229543238984</id><published>2010-01-29T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-01-29T06:55:00.681+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Josef Freinadametz: im Himmel ein Chinese&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Allen alles werden" - wir kennen die Maxime des Apostels Paulus, die er in besonderer Weise für seine Mission als ganz notwendig ansah. Wollen wir andere für Christus gewinnen, müssen wir ihnen auf Augenhöhe begegnen, ihre Art des Denkens kennen, um ihre Gefühle und Sehnsüchte Bescheid wissen, ja uns manchmal ihnen sogar im Äußeren annähern, d.h. auch äußerlich ähnlich werden. Mission, Hinzugewinnung neuer Christen - das geht nicht ohne Wertschätzung desjenigen Menschen, den ich für Christus gewinnen will. Das gilt für die Mission im Kleinen (z.B. in der Familie), wie für die Mission im Großen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Allen alles werden!" Ein illustratives Beispiel für diese Maxime finden wir im heutigen Tagesheiligen, dem heiligen Josef Freinadametz.1852 in Südtirol geboren, ging er 1879 als Steyler Missionar nach China. Er studierte die chinesische Sprache und Kultur, ehe er anschließend als Missionar, v.a. in Südchina, wirkte. Zu seinen roten Haaren trug er einen schwarzen Chinesenzopf, um für die Chinesen wirklich ein Chinese zu werden. Josef Freinadametz identifizierte sich so sehr mit dem Volk, zu dem er gesandt war, dass er einmal sagte: "Ich will auch im Himmel ein Chinese sein". Wer und wie wollen eigentlich wir im Himmel sein?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-9110082229543238984?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9110082229543238984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/9110082229543238984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/josef-freinadametz-im-himmel-ein.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5020182804005364007</id><published>2010-01-28T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-01-28T06:55:00.714+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Thomas von Aquin: knieende Theologie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der Gedenktag von Thomas von Aquin. Er lebte im 13. Jahrhundert und war einer der größten Gelehrten der Kirchengeschichte. Der Kirchenvater Augustinus und eben Thomas von Aquin haben die abendländische Theologie geprägt und prägen sie bis heute. Beide entwickelten ihre Theologie ganz aus dem Gebet heraus. Sie betrieben gewissermaßen eine "knieende Theologie". Der hl. Thomas prägte dafür den lateinischen Satz: "Contemplata aliis tradere". Was man in der Betrachtung erfahren hat, das soll man anderen weitergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Herz der Theologie des Thomas von Aquin sind die von ihm geschaffenen Hymnen zu Ehren des heiligsten Altarsakraments. Sie bilden auch heute noch einen unverzichtbaren Bestandteil des kirchlichen Gebetsschatzes, z.B.: "Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir. Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier. Sieh mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin." - Mit solchen und anderen Gebeten führt uns der hl. Thomas tief in die Schau Gottes und in die Erkenntnis unserer selbst hinein. Folgen wir seiner Spur, damit auch wir anderen weitergeben können, was wir selbst betrachtet haben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5020182804005364007?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5020182804005364007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5020182804005364007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/01/thomas-von-aquin-knieende-theologie.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-6691477152203931589</id><published>2010-01-27T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-01-27T06:55:00.271+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Angela Merici: Erziehung im Licht der Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bitte euch sehr, bemüht euch, eure Mädchen mit Liebe an euch zu ziehen. Führt sie mit sanfter und milder Hand, nicht gebieterisch oder mit Härte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Anweisung für die Erziehung von Mädchen stammt von Angela Merici, der heutigen Tagesheiligen. Sie gründete in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts den Schulorden der Ursulinen. Dieser Orden sorgte sich, von der norditalienischen Stadt Brescia ausgehend, vor allem um Mädchen aus ärmeren Volksschichten. Im Grunde aber lässt sich das Erziehungsideal der Angela Merici auf jedwede Erziehung umlegen. Es hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Gerade heute kann es solchen Eltern und Lehrern eine Leitlinie sein, die in der Erziehungsaufgabe ratlos geworden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bemüht euch, die Kinder mit Liebe an euch zu ziehen. Führt sie mit sanfter und milder Hand." - Das hat nichts mit Verhätschelung zu tun. Vielmehr steht dahinter die Erkenntnis, dass man einen Menschen nur durch Liebe wirklich verändern kann und dass sich vor allem ein junger Mensch nur durch die Erfahrung von Liebe gut entwickelt. Jede Blume braucht schließlich das Licht der Sonne, um gedeihen und aufblühen zu können. Und nicht anders ist es wohl bei der zarten Pflanze eines Kindes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-6691477152203931589?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6691477152203931589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/6691477152203931589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/01/angela-merici-erziehung-im-licht-der.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-1890445381505698925</id><published>2010-01-25T06:55:00.001+01:00</published><updated>2010-01-25T06:55:00.401+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Bekehrung des Apostels Paulus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Ereignisse im Leben, über die wir sagen: "Das war für mich wie Weihnachten und Ostern zugleich." Wir meinen damit, dass uns in diesen Ereignissen wirklich Großartiges und zutiefst Bewegendes widerfahren ist und dass wir darüber große Freude empfinden: "Ich habe mich gefreut wie an Weihnachten und Ostern zugleich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des Apostels Paulus. Auf dem Weg nach Damaskus hatte der Jude Saulus, dessen Ansinnen die Verfolgung seiner christlich gewordenen Glaubensgenossen gewesen war, eine Erfahrung, die sein Leben um 180 Grad umdrehte. Aus dem Saulus wurde der Paulus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den späteren Völkerapostel war diese Erfahrung wortwörtlich Weihnachten und Ostern zugleich. Das Licht, das ihm erschien, ist zugleich ein weihnachtliches und ein österliches Zeichen. Und in diesem Licht begegnete ihm Jesus Christus. Der Herr wurde durch dieses Ereignis im Herzen des Paulus, so können wir sagen, geboren. Zugleich erfuhr Paulus aber auch die erlösende Kraft von Kreuz und Auferstehung des Herrn. Er wurde den Mächten des Todes entrissen, nicht zuletzt jenen tödlichen Mächten, durch die er andere Menschen quälte und bedrängte. Er selber aber wurde zu einem Verkünder Jesu Christi und seines Evangeliums, der weihnachtlichen und österlichen Botschaft von der Erlösungsinitiative Gottes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-1890445381505698925?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1890445381505698925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/1890445381505698925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2009/01/bekehrung-des-apostels-paulus-es-gibt.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-8166260480660557471</id><published>2010-01-24T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-01-24T06:55:00.316+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Jesus Christus und das Heute&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im heurigen Kirchenjahr 2009/2010 begleitet uns in besonderer Weise der Evangelist Lukas. An den verschiedenen Sonn- und Festtagen werden wir vor allem Abschnitte aus seinem Evangelium zu hören bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder taucht im Lukasevangelium ein sehr alltägliches Wort in sehr bedeutsamer Stellung auf, nämlich das Wort "heute". Und immer steht dieses Wort "heute" in Bezug zu Jesus Christus und zu seinem Wirken. Damit legt uns Lukas nahe, dass die entscheidende Zeit Gottes bzw. Jesu Christi nicht die Vergangenheit oder Zukunft ist, sondern eben die Gegenwart, eben der jetzige Tag, das Heute. Und noch etwas Zweites können wir von Lukas erfahren: Gott selbst lebt ganz im Heute und sein eingeborener Sohn Jesus Christus ist das Heute Gottes in unserer irdischen Zeit. Durch Jesus sind wir in der jeweiligen Gegenwart und an jedem einzelnen Tag mit Gott verbunden. Wir leben diese Verbundenheit bevorzugt im Heute, nicht zuallererst in der Geschichte oder in der Zukunft. Gott schenkt sich durch seinen Sohn immer wieder in unser Heute hinein. Jeden Tag neu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am heutigen Tag ist Sonntag. Ein besonderes Heute. Möge uns an diesem Sonntag die Begegnung mit Gott und Christus Freude schenken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-8166260480660557471?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8166260480660557471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/8166260480660557471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/jesus-christus-und-das-heute-im.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2632044648830931315.post-5632544704519465331</id><published>2010-01-23T06:55:00.000+01:00</published><updated>2010-01-23T06:55:00.143+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;Heinrich Seuse: Diener der ewigen Weisheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Eigenschaften Gottes zählt unter anderem die Weisheit. Gott ist als der "Ewig Weise" oder als die "Ewige Weisheit" zu bezeichnen. Unsere menschliche Weisheit hat ihre engen Grenzen und manchmal scheint es, als wäre sie gar nicht vorhanden. Gottes Weisheit hingegen ist unbegrenzt. Sie ist Gedächtnis und Vorausblick zugleich. Sie nimmt nicht bloß eine Situation oder ein Verhältnis wahr, sondern überblickt und durchschaut alles und bemisst danach ihre Urteile und Entscheide. Gottes Weisheit ist zugleich Gottes Liebe. Weil Gott die Liebe schlechthin ist, deswegen ist er auch weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nochmals zurück zu uns Menschen. Wie können wir auf dem Weg der Weisheit oder besser: auf dem Weg zur Weisheit Schritte vorantun? Schlicht und einfach, indem wir Diener der Weisheit Gottes werden. Der selige Heinrich Seuse, ein bedeutender mittelalterlicher Mystiker und Dominikanertheologe, dessen Gedenktag die Kirche heute begeht, hat sich selbst als "Diener der ewigen Weisheit" bezeichnet. Ganz konkret hieß das für ihn, Christus nahe zu sein und die Liebe Christi seinerseits mit Liebe zu beantworten. In Christus ist die Weisheit Gottes sichtbar erschienen, wir können ihr in Christus förmlich ins Gesicht schauen. Ohne Zweifel prägt ein solcher Blick in das Gesicht der göttlichen Weisheit auch unser eigenes Gesicht, ja unser ganzes Menschsein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2632044648830931315-5632544704519465331?l=oelzweige.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5632544704519465331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2632044648830931315/posts/default/5632544704519465331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://oelzweige.blogspot.com/2010/01/heinrich-seuse-diener-der-ewigen.html' title=''/><author><name>P. Martin Leitgöb</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
